Gemeinschaftskonzert aller Chöre und Ensembles der evangelischen Kirchen-gemeinde HoRAN
„Tutti“ – zusammen einen neuen, gemeinsamen Weg gehen. Unter diesem Titel hatte die neu gegründete entstandene Kirchengemeinde HoRAN am letzten Freitag zum zweiten großen Gemeinschaftskonzert eingeladen. Dabei beeindruckte nicht nur die musikalische Vielfalt. Die Chöre und Ensembles tragen ihren Glauben hörbar nach außen und stellen damit ein verbindendes Element der Kirchengemeinden Hockenheim, Reilingen, Altlußheim und Neulußheim dar.
Ohne monatelangen Vorlauf, ohne Stress - einfach kommen und diesen besonderen Moment erleben
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Alle wollen in den Himmel - Bilder vom gemeinsamen Gottesdienst Mittlerer Leimbach
Pfarrer Thilo Müller und Dekanin Katharina Treptow-Garben gestalteten mit dem Posaunenchor Sandhausen an Himmelfahrt den gemeinsamen Gottesdienst der Kirchengemeinde Mittlerer Leimbach. Manuela Baus wurde dabei in ihr neues Amt als Verwaltungsgeschäftsführung eingeführt und gesegnet.
Die bezirkliche Fortbildung für Haupt- und Ehrenamtliche, die sich in der Konfi-Arbeit engagieren auch bei uns: Donnerstag 11. Juni 2026, 17:00-20:00 Uhr im Martin-Luther-Haus, St. Ilgen
Thilo Müller ist berufen auf eine Pfarrstelle im Mittleren Leimbach Alina Hufnagel kehrt Ende Mai aus der Elternzeit zurück und wird eine 50% Stelle im Mittleren Leimbach übernehmen. Jonathan Haußmann wird im August 2026 in den Schuldienst wechseln.
Pfarrer Dr. Steffen Götze setzt ab 1. Mai seinen Probedienst auf Wunsch des Evang. Oberkirchenrates im Theologischen Studienhaus in Heidelberg fort. In der Kirchengemeinde HoRAN wird er noch den Samstagskurs der Konfis bis zur Konfirmation begleiten. Steffen Götze wurde am 19.4.2026 in Hockenheim verabschiedet. Alles Gute und Gottes Segen in der neuen Wirkungsstätte.
Manuela Baus erzählt im Interview von Ihrem Start in der Kirchengemeinde Mittlerer Leimbach
Manuela Baus übernimmt geschäftsführende Aufgaben in der Kirchengemeinde Mittlerer Leimbach. Seit dem 01.04.2026 hat das Evangelisch Verwaltungs- und Serviceamt (VSA) Meckesheim sie mit einer halben Stelle dem Mittleren Leimbach zugeordnet.
45 Jahre Evangelische Erwachsenenbildung und Abschied von Doris Eckel-Weingärtner
Die Evangelische Erwachsenenbildung feierte mit 125 Gästen ihre 45- jährige Arbeit. Mit dem Ruhestand von Doris Eckel-Weingärtner zum 1. Juli diesen Jahres endet die gewohnte Arbeit. Rückblick und Abschied im Palatin in Wiesloch
Christian Lang heißt seit 1.9. unser neuer Schuldekan. Christine Wolf wurde verabschiedet. Sinika Stolpmann hat am 1.9. ihren Dienst als Diakonin in Hochhardt begonnen Jana Bräuchle bleibt nach ihrem Probedienst als Pfarrerin in Wiesloch.
Diakon Jascha Richter unterstützt seit dem 1. Juli 2025 Bezirksjugendreferent Jan Tuscher in der Bezirksjugendarbeit. Jan arbeitet in der Arbeitsrechtlichen Kommission der Landeskirche mit und wurde mit 25% Deputat dafür freigestellt.
»Guten Morgen meine Damen und Herren, hier spricht ihr Kapitän. Mein Name ist Steffen Götze und ich begrüße Sie auf unserem Flug von Hockenheim in die Welt des Apostels Paulus mit ekiba-Airways.« Und dann erlebten die Gottesdienstbesucher ein Reiserlebnis der besonderen Art in der zum Flugzeug umgebauten Kirche.
Vom 5. bis 7. Juni 2026 lädt das Evangelische Bezirkskantorat Südliche Kurpfalz wieder zur beliebten Singfreizeit im Kloster Schöntal ein.
In der barocken Klosteranlage im idyllischen Jagsttal erwartet die Teilnehmenden ein inspirierendes Wochenende mit Chormusik von Barock bis Swing, gemeinsamer Stimmbildung und viel Musik in besonderer Atmosphäre.
Teilnehmen können rund 40–50 Sängerinnen und Sänger. Die musikalische Leitung hat Bezirkskantor Paul Hafner.
Der Posaunenchor Walldorf lädt ein zur Sommerserenade. Genießen Sie einen stimmungsvollen Abend mit festlicher Musik unter freiem Himmel vor dem Gemeindehaus.
Vom 5. bis 7. Juni 2026 lädt das Evangelische Bezirkskantorat Südliche Kurpfalz wieder zur beliebten Singfreizeit im Kloster Schöntal ein.
In der barocken Klosteranlage im idyllischen Jagsttal erwartet die Teilnehmenden ein inspirierendes Wochenende mit Chormusik von Barock bis Swing, gemeinsamer Stimmbildung und viel Musik in besonderer Atmosphäre.
Teilnehmen können rund 40–50 Sängerinnen und Sänger. Die musikalische Leitung hat Bezirkskantor Paul Hafner.
Fundraising beginnt meistens mit einer konkreten Spendenaktion: eine neue Orgel, Spielgeräte für den Kindergarten oder die Sanierung der Dorfkirche. Oft folgt dann ein Projekt auf das andere. Der Aufwand ist jedes Mal beträchtlich. Fördervereine, Förderkreise und Stiftungen können helfen, mehr Planbarkeit und Nachhaltigkeit bei den Einnahmen zu erreichen.
Alle Frauen in der südlichen Kurpfalz sind am Samstag, 13. Juni 2026, zu einem Spaziergang der besonderen Art eingeladen: Ab 15 Uhr erfahren sie in Schwetzingen an fünf Stationen Wissenswertes zu Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit.
Vorsorgebroschüre und -ordner erfahren eine außerordentliche Nachfrage: Menschen erleben Kirche als hilfreich und unterstützend in den Lebensfragen, welche sie bewegen. Viele nehmen das Angebot dankbar an, mit Hilfe des digitalen Vorsorgeformulars ihre persönlichen Angelegenheiten systematisch anzugehen und zu klären. Die (online-) Vorsorgeseminare sind gut nachgefragt. Das eröffnet zugleich Chancen für die Gemeindearbeit …
Wir sprechen über Gott und die Welt. Du hast Lust dabei zu sein? Es sind alle herzlich eingeladen!
Wir treffen uns im evangelischen Gemeindehaus um 19:30h mit dem Thema: Historischer und geglaubter Jesus - was wissen wir und wie beeinflusst das unseren Glauben.
Entdecken Sie die Grundlagen erfolgreicher Fördermittelakquise! In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie passende Förderprogramme finden, Anträge erfolgreich gestalten und Ihre Projekte optimal präsentieren. Mit praktischen Tipps und Beispielen machen wir Sie fit für den Einstieg in die Welt der Fördermittel.
Ideal für Einsteiger*innen aus Kirchengemeinden, die ihre Finanzierungsmöglichkeiten erweitern möchten. Mit Hinweisen für die Recherche und erfolgversprechenden Adressen für die (ersten) Antragstellungen.
Kaum ein anderer Bereich des Fundraisings ist im kirchlichen Bereich so umstritten wie das Werben um Vermächtnisse und Erbschaften. Das erstaunt. Denn man sollte meinen, dass gerade die Kirche im Themenfeld Leben und Tod besondere Kompetenz aufweist. Dennoch oder gerade deshalb scheint es einen unaufhebbaren Konflikt zwischen seelsorgerlicher Aufgabe und dem Werben um Nachlässe zu geben. „Erbschleicherei“ lautet der Vorwurf – dabei geht es gerade um das Gegenteil: Um Vertrauen, um Gemeinschaft, um lebenslange Bindung, um gemeinsame Ziele, um das, was über das eigene Leben hinausweist.
Die Sammlung der Kollekte ist ein wichtiger Bestandteil des Gottesdienstes: Damit beginnt der Weg, von der Predigt ausgehend, die Botschaft von der Liebe Gottes im Alltag der Menschen sichtbar und erfahrbar werden zu lassen.
Über das Spendenportal www.gutes-spenden.de kann auch das Opfer für die eigene Kirchengemeinde beworben werden.
Über alles das informiert der Kollekten-Workshop in der ersten Stunde. Im zweiten Teil üben wir ganz praktisch, wie eigene Kollektenzwecke so einladend bekanntgegeben werden können, dass die Gottesdienstbesucher*innen zum Geben animiert werden.
Die Fortbildung richtet sich an Pfarrer*innen, aber auch an Kirchengemeinderät*innen und andere, die am Thema „Kollekten“ interessiert sind.
Dieses online-Webinar bietet Ihnen eine komprimierte Einführung in Fundraising. Es eignet sich ideal für alle, die den Überblick lieben und erst einmal das ganze Thema kennenlernen wollen.
Thilo Müller ist berufen auf eine Pfarrstelle im Mittleren Leimbach Alina Hufnagel kehrt Ende Mai aus der Elternzeit zurück und wird eine 50% Stelle im Mittleren Leimbach übernehmen. Jonathan Haußmann wird im August 2026 in den Schuldienst wechseln.
Pfarrer Dr. Steffen Götze setzt ab 1. Mai seinen Probedienst auf Wunsch des Evang. Oberkirchenrates im Theologischen Studienhaus in Heidelberg fort. In der Kirchengemeinde HoRAN wird er noch den Samstagskurs der Konfis bis zur Konfirmation begleiten. Steffen Götze wurde am 19.4.2026 in Hockenheim verabschiedet. Alles Gute und Gottes Segen in der neuen Wirkungsstätte.
Manuela Baus erzählt im Interview von Ihrem Start in der Kirchengemeinde Mittlerer Leimbach
Manuela Baus übernimmt geschäftsführende Aufgaben in der Kirchengemeinde Mittlerer Leimbach. Seit dem 01.04.2026 hat das Evangelisch Verwaltungs- und Serviceamt (VSA) Meckesheim sie mit einer halben Stelle dem Mittleren Leimbach zugeordnet.
Lesezeichen von Schülerinnen und Schülern verteilte Christian Lang beim Gottesdienst zur Einführung in seinen Dienst als Schuldekan in der Christuskirche St.Leon-Rot am Freitag 7.11.2025
Christian Lang heißt seit 1.9. unser neuer Schuldekan. Christine Wolf wurde verabschiedet. Sinika Stolpmann hat am 1.9. ihren Dienst als Diakonin in Hochhardt begonnen Jana Bräuchle bleibt nach ihrem Probedienst als Pfarrerin in Wiesloch.
Verleihung durch den Landesbischof am 20. Oktober in der Heidelberger Heiliggeistkirche
Heidelberg, (14.10.2020). Alle vier Jahre verleiht die Hermann-Maas-Stiftung in Erinnerung an den berühmten Heidelberger Altstadtpfarrer und Prälaten den Hermann-Maas-Preis. In diesem Jahr hat die Jury die in Hamburg lebende 95jährige Esther Bejarano für diese Auszeichnung ausgewählt. Ausschlaggebend ist ihr Engagement gegen Rassismus und Ausgrenzung sowie ihre politischen Forderungen für die Möglichkeit demokratischer Willensbildung in gemeinnützigen Gruppierungen. Esther Bejarano spielte im Mädchenorchester in Auschwitz Akkordeon und ist bis heute musikalisch und politisch aktiv.
Baden gedenkt der vor 80 Jahren durch die Nazis verschleppten Jüdinnen und Juden
Karlsruhe, (12.10.2020). Am 22. Oktober 2020 jährt sich zum 80. Mal die Deportation nahezu der gesamten badischen jüdischen Bevölkerung ins französische Internierungslager Gurs. Über 6.500 Männer, Frauen und Kinder wurden vom 22. auf den 23. Oktober 1940 von den Nationalsozialisten verschleppt; die meisten von ihnen kamen in Gurs und seinen Nebenlagern und später im Vernichtungslager Auschwitz ums Leben.
Sozialpsychologin forscht zu Verschwörungsglaube und Fake Facts
Karlsruhe, (09.10.2020). Auch in Deutschland neigt Umfragen zufolge mindestens ein Drittel der Menschen einem Verschwörungsglauben zu. Warum, und welche Konsequenzen kann das haben – individuell und für die Gesellschaft? Welche Rolle spielen Verschwörungstheorien in Zeiten von Verunsicherung, wie der derzeitigen Pandemie? Diesen Fragen geht die Mainzer Sozialpsychologin Pia Lamberty nach und erhält für ihre Forschung in diesem Jahr den Bad Herrenalber Akademiepreis.
Bad Herrenalb, (09.10.2020). Die Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Baden kommt vom 19. bis 23. Oktober 2020 zu ihrer Herbsttagung in Bad Herrenalb zusammen. Aufgrund der Corona-Pandemie finden die öffentlichen Plenarsitzungen dieses Mal im Kurhaus statt. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Genehmigung des Nachtragshaushaltes, die langfristige Stellenplanung in der Landeskirche sowie die Frage der Konfessionszugehörigkeit kirchlicher Mitarbeitenden.
Stuttgart/Karlsruhe, (06.10.2020). Die evangelischen Kirchen in Baden-Württemberg sehen die steigenden Infektionszahlen im Land mit Besorgnis. „Wir sind in unserem Bereich sehr gut vorbereitet“, erklärt der württembergische Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July. „Seit dem Ausbrechen der Pandemie haben wir viele Erfahrungen gesammelt, wie wir einem Ansteigen von Infektionszahlen entgegenwirken und trotzdem Gottesdienste feiern und Menschen seelsorgerlich begleiten können, das gilt auch für unsere diakonische Arbeit.“
Mit deutlichen Worten gegen Corona-Verschwörungstheorien
Konstanz, (04.10.2020) Zu dem Protest-Wochenende gegen die Corona-Maßnahmen in Konstanz und dem gesamten Bodenseeraum sind deutlich weniger Teilnehmer gekommen als von den Veranstaltern, wie etwa der "Querdenker"-Initiative, erwartet. Auch die am Samstag geplante "Menschenkette!" rund um den Bodensee sei nach Polizeiangaben nicht zustande gekommen. Auf der deutschen Seeseite von Konstanz bis Lindau haben sich der Polizei zufolge lediglich 11.000 Menschen an der Kette beteiligt, an der Abschlusskundgebung knapp 500 Personen. Es kam zu mehreren Gegenveranstaltungen, bei denen auch der badische evangelische Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh sprach.
Neue Ideen sollen Advent und Heilig Abend in diesem Jahr zu einem besonderen Erlebnis werden lassen
Karlsruhe, (02.10.2020). Volle Kirche zum Krippenspiel an Heilig Abend und Weihnachtsoratorien zum Mitsingen – das wird es so dieses Jahr wohl nicht geben. Dennoch findet Weihnachten statt – auch unter Pandemiebedingungen. Nach einem breit angelegten Ideenfindungsprozess hat die Landeskirche nun zahlreiche Tipps an ihre Gemeinden versendet, wie Advent und Weihnachten dieses Jahr gefeiert werden kann.
Wort der vier Bischöfe zum Tag der Deutschen Einheit
Stuttgart/Karlsruhe/Freiburg/Rottenburg, (01.10.2020). Zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit rufen die Bischöfe der evangelischen und römisch-katholischen Kirchen in Baden-Württemberg zu einem respektvollen Umgang miteinander auf und danken den Menschen, die sich für die Freiheit in unserem Land einsetzen.
Karlsruhe, (01.10.2020). Der neue „Ulli-Thiel-Friedenspreis“ für Schulen in Baden-Württemberg ist am gestrigen Mittwoch (30.9.) im Evangelischen Oberkirchenrat in Karlsruhe verliehen worden. Ausgezeichnet wurden die Elsenztalschule in Bammental für das Projekt „Frieden für alle – hier und weltweit“, die Otto Graf Schule in Leimen für ihr Erklärvideo zum Rechtspopulismus und eine Gruppe vom Schülerforschungszentrum in Friedrichshafen mit einem kritischen Beitrag zur deutschen Rüstungsindustrie.
Gedanken zur Passions und Osterzeit von Dekanin Katharina Treptow-Garben : Wie die Dornen Zeichen für Karfreitag sind, so sind die Blüten der Rosen das Zeichen für Ostern. Die zarten Blütenblätter kommen trotz allem aus den Dornen hervor. An Ostern erblüht das Leben wieder und stirbt der Tod.
Der kürzeste Vers der Bibel ist der Monatsspruch für März – und er hat es in sich. Jesus weint. Was das mit uns und unseren Tränen zu tun hat, dazu schreibt Elke Piechatzek in ihrer Andacht..
Gedanken zum Monatsspruch Februar 2026 von Elke Piechatzek
Ende Januar. Ich sitze in meinem Homeoffice. Was für ein verrückter Jahresanfang liegt hinter uns. Fusionen, Weltpolitik, Kirche ist so beschäftigt mit sich und draußen gibt es eine neue Weltordnung. So hört man in den Nachrichten. Ich schlage die Monatslosung Februar auf – die Andacht für die Webseite wartet:
Dekanin Treptow-Garben über das neue Jahr, neue Gemeinden und die Wahlen zur Bezirkssynode
Alles glänzt so schön neu. Die Welt mit Staub bedeckt, doch ich will seh'n, wo′s hingeht Steig auf den Berg aus Dreck, weil oben frischer Wind weht. Hey, alles glänzt so schön neu Der Refrain des Songs von Peter Fox „ Alles neu“ und die Jahreslosung für das Jahr 2026 passen gut zusammen.
„Jesus Christus spricht: Das Reich Gottes ist mitten unter euch.“ (Lukas. 17,21)
Mal abgesehen davon, dass das Wort "Reich" irgendwie so gar nicht mehr in unseren Wortgebrauch passt, habe ich trotzdem versucht, etwas zu entdecken, das schon da ist - mitten unter uns.
In unserem Kirchenbezirk, insbesondere im Dekanat und im Schuldekanat, sollen Menschen einen Raum zur Begegnung miteinander und mit Gott finden.
Es ist unser Ziel, dass sich Menschen sicher und wohl fühlen und ihre Persönlichkeit und ihren Glauben entfalten können, unabhängig von ihrer eigenen Überzeugung, Religiosität oder ihrer Zugehörigkeit zu einer Kirche. Alle haben das Recht auf den Schutz ihrer Würde und ihrer Gesundheit.
Sie haben das Recht auf Schutz vor körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt. In unserem Kirchenbezirk wollen wir für Menschen sein wie eine Brücke, die Gemeinschaft ermöglicht und wie ein Kompass, an dem man sich ausrichten kann in schwierigen Fragen.
Als Kirche und als Kirchenbezirk setzen wir uns für Menschen in den unterschiedlichsten Notsituationen ein und versuchen, die Ursachen dieser Not zu erkennen und sie zu beheben. Wir achten die Würde des Individuums, weil wir wissen und glauben, dass jeder Mensch wunderbar gemacht ist.
Gewalt in jeglicher Form, insbesondere sexualisierte Gewalt, ist mit unserem Selbstverständnis und unserem Auftrag nicht vereinbar.
Es ist beschämend, dass in der Vergangenheit Menschen, die bei uns in diakonischen Einrichtungen oder Gemeinden und kirchlichen Arbeitsbereichen nach Gemeinschaft, Trost, Hilfe oder Orientierung gesucht haben oder uns zur Pflege, Erziehung und Versorgung anvertraut waren, ausgenutzt oder erniedrigt wurden und sexualisierte Gewalt erfahren haben.
Diese Gewalttaten müssen offen benannt werden und geahndet. Es braucht viele Gespräche mit Betroffenen, aus denen Konsequenzen resultieren müssen.
Es liegt in der Verantwortung aller haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeitenden, dass solche Vorfälle nicht wieder passieren können.