Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen.
Matthäus 25
Matthäus 25

„Schutzsuchende aufzunehmen, dabei zu unterscheiden, wer bleiben darf, wer
nicht, Geflüchteten, Migrantinnen und Migranten in unserer Gesellschaft Raum
zu geben, bleibt eine große humanitäre Herausforderung für alle.“
Landesbischöfin Prof. Dr. Heike Springhart
Menschen verlassen ihre Heimat aus sehr unterschiedlichen Gründen. Manche sehen keine Perspektive und möchten sich in einem anderen Land eine neue Existenz aufbauen. Andere sind gezwungen, vor Krieg zu fliehen. Die Diakonie heißt eingewanderte und geflüchtete
Menschen in Deutschland willkommen, indem sie praktische Hilfe anbietet sowie
für die Rechte und Interessen der Betroffenen eintritt.
Viele Kirchengemeinden engagieren sich in der Arbeit mit Flüchtlingen. Sie stellen
Räume und andere Ressourcen zur Verfügung, Pfarrer und Pfarrerinnen, Gemeindediakoninnen und Gemeindediakone übernehmen Verantwortung und Steuerungsaufgaben. Viele Gemeindeglieder bringen sich ehrenamtlich ein.
Evangelische Tagesstätten öffnen sich für Flüchtlingskinder. Gemeinsam mit allen bürgerschaftlichen Kräften arbeiten wir daran mit, dass Integration gelingt und wir die Chancen, die sich hieraus ergeben, zum Wohle aller nutzen.
Das Diakonische Werk und der Kirchenbezirk arbeiten gemeinsam für eine Gesellschaft,
in der Fürsorge, Gastfreundschaft und der Respekt vor anderen Kulturen und anderem Glauben selbstverständlich gelebt werden.
Ehrenamtliche unterstützen
Die Fachberatungsstelle „Kirchlich diakonische Fachberatung Flucht“ beim Diakonischen
Werk im Rhein-Neckar-Kreis berät, unterstützt und begleitet Initiativen, Kirchengemeinden, Ehren- und Hauptamtliche, die sich im Gemeinwesen vor Ort für Geflüchtete engagieren.
Dazu gehören zum Beispiel Fragen zum Asylverfahren, Familienzusammenführungen
und die Förderung der Integration vor Ort.
Migration und Integration beim Diakonischen Werk
Migrationsberatung
Seit vielen Jahren leben in unserer Region zugewanderte Menschen, die bei uns
arbeiten und mit und unter uns leben. Sie haben Fragen zum Aufenthalts- und
Ausländerrecht oder zu Sozialleistungen, zum Arbeitsrecht oder dem deutschen
Schulsystem. Die Migrationsberatung des Diakonschen Werkes (MBE) hilft bei der Integration und allen ausländerrechtlichen Fragen.
Integrationsmanagement
Integrationsmanager*innen bieten Geflüchteten niedrigschwellige Hilfe und sind zugänglicher als Behörden. Sie unterstützen bei persönlichen Anliegen und fördern die Integration durch Beratung und Vermittlung zu Unterstützungsangeboten.
Zu ihren Aufgaben gehören Antragsstellungen, Hilfe bei Bewerbungen und Unterstützung in Deutschkursen. Sie sind Ansprechpersonen für migrationsspezifische
Themen, aber auch für soziale Themen wie häusliche Gewalt und Mobbing.
Die Beratung dauert in der Regel drei Jahre und zielt darauf ab, die Eigenständigkeit
der Geflüchteten zu stärken
- dies geschieht durch soziale Beratung von Geflüchteten in der Anschlussunterbringung
- Befähigung der selbständigen Nutzung von vorhandenen Angeboten
- der Integration sowie Strukturen der Regeldienste
- Casemanagement









