Rachel Pütz

Mutig, fantasievoll, frei und offen, gerecht. „Wir sollten kleine aber bedeutsame Schritte machen. Besonders in der Kirche.“
Rachel Pütz berichtet aus der Arbeit der Strategiegruppe ekiba2032
„Mit dem Strategieprozess „ekiba 2032 – Kirche. Zukunft. Gestalten“ nimmt die Evangelische Landeskirche die Herausforderungen der Zeit in den Blick und fragt, wie auch in Zukunft Gottes gute Botschaft in die Welt getragen werden kann. Sie tut dies im Wissen, dass die finanziellen und personellen Spielräume kleiner werden.“ (aus www.ekiba.de)
Bis Ende 2023 sollen neue Planungszahlen mit 30 % Kürzungen vorliegen. Die Kirchengemeinden werden mit weniger Personal, weniger Gebäuden und weniger Finanzmitteln auskommen müssen. Bis 2032 ist Zeit für die Umsetzung dieser Vorgaben. Auch im Kirchenbezirk Südliche Kurpfalz läuft diese Arbeit auf Hochtouren. Rachel Pütz diskutiert diesen Prozess an entscheidender Stelle mit. Sie wurde in die Strategiegruppe berufen, die den Bezirkskirchenrat und die Regionen der Südlichen Kurpfalz berät und begleitet.
Rachel Pütz ist Kirchenälteste in der Kirchengemeinde Walldorf und das mit 31 Jahren. Ihre Konfirmandenzeit hat sie geprägt, berichtet sie im Gespräch. „Damals habe ich ein tolles Gemeinschaftsgefühl erleben dürfen und das ist nach wie vor mein Antrieb.“ Also ist sie bereit, ihre freie Zeit in „Sitzungen“ zu verbringen, in andere Gemeinden zu fahren, um dort zu hören, was es für Aufgaben in der Zukunft geben soll. Sie diskutiert mit über Kooperationsräume, Gebäude, Personal und Aufgaben der Zukunft in „ihrer Kirche“.
Auf die Frage, welche Schwierigkeiten es im Prozess gibt, antwortet sie diplomatisch: „Als Schwierigkeit möchte ich es ungern betiteln, aber es ist eine große Herausforderung, im Strategieprozess viele Gemeindeglieder und Hauptamtliche mitzunehmen.“ Sie bringt sich ein in die vielen Gespräche bei Besuchen vor Ort, hört genau hin und lernt dazu. Schönen Erfahrungen dabei sind für sie „der Austausch, das Miteinander von Menschen unterschiedlichster Prägung sowie auch komplett andere Sichtweisen zu erfahren.“
So versteht Rachel Pütz das Gemeinschaftsgefühl „ihrer evangelischen Kirche“, sich auszutauschen und andere Sichtweisen kennen zu lernen. Rachel Pütz rät zur Behutsamkeit bei all den Prozessen. Kirche der Zukunft bedeutet für sie, dass nach wie vor viele Menschen mitgestalten: Mutig, fantasievoll, frei und offen, gerecht. „Wir sollten kleine aber bedeutsame Schritte machen. Besonders in der Kirche.“ Ihr ist wichtig, dass auch in Zukunft, die Kirche als Institution wahrgenommen wird, als kompetenter Gesprächspartner , der Veränderungen erkennt und darauf reagiert. „Die Kirche wird in Zukunft Menschen stärker als Individuen begreifen sowie jeden einzelnen annehmen.“ Das beschreibt Rachel Pütz als eine der Aufgaben der Kirche der Zukunft. „Evangelische Kirche sollte Orientierung geben. Seelsorge muss und wird weiterhin ein großer Faktor sein.“ So hat sie es erlebt und dafür engagiert sie sich. Für eine Kirche, die Orientierung gibt, Gemeinschaft stiftet und jeden einzelnen annimmt. Auch das Thema Männer und Frauen ist für die junge „Älteste“ in der Evangelischen Kirche gut aufgehoben. „In meiner Kirche werden Frauen nicht kleingehalten; In meiner Kirche dürfen Männer auch mal schwach sein, ohne Angst vor Machtverlust.“ Rachel Pütz lebt in der Evangelischen Kirche, diskutiert, entscheidet mit und möchte wie alle anderen Prozessbeteiligten, ihre Kirche zukunftsfähig machen - nicht nur bis 2032 – sondern sicher viel länger.
„Mit dem Strategieprozess „ekiba 2032 – Kirche. Zukunft. Gestalten“ nimmt die Evangelische Landeskirche die Herausforderungen der Zeit in den Blick und fragt, wie auch in Zukunft Gottes gute Botschaft in die Welt getragen werden kann. Sie tut dies im Wissen, dass die finanziellen und personellen Spielräume kleiner werden.“ (aus www.ekiba.de)
Bis Ende 2023 sollen neue Planungszahlen mit 30 % Kürzungen vorliegen. Die Kirchengemeinden werden mit weniger Personal, weniger Gebäuden und weniger Finanzmitteln auskommen müssen. Bis 2032 ist Zeit für die Umsetzung dieser Vorgaben. Auch im Kirchenbezirk Südliche Kurpfalz läuft diese Arbeit auf Hochtouren. Rachel Pütz diskutiert diesen Prozess an entscheidender Stelle mit. Sie wurde in die Strategiegruppe berufen, die den Bezirkskirchenrat und die Regionen der Südlichen Kurpfalz berät und begleitet.
Rachel Pütz ist Kirchenälteste in der Kirchengemeinde Walldorf und das mit 31 Jahren. Ihre Konfirmandenzeit hat sie geprägt, berichtet sie im Gespräch. „Damals habe ich ein tolles Gemeinschaftsgefühl erleben dürfen und das ist nach wie vor mein Antrieb.“ Also ist sie bereit, ihre freie Zeit in „Sitzungen“ zu verbringen, in andere Gemeinden zu fahren, um dort zu hören, was es für Aufgaben in der Zukunft geben soll. Sie diskutiert mit über Kooperationsräume, Gebäude, Personal und Aufgaben der Zukunft in „ihrer Kirche“.
Auf die Frage, welche Schwierigkeiten es im Prozess gibt, antwortet sie diplomatisch: „Als Schwierigkeit möchte ich es ungern betiteln, aber es ist eine große Herausforderung, im Strategieprozess viele Gemeindeglieder und Hauptamtliche mitzunehmen.“ Sie bringt sich ein in die vielen Gespräche bei Besuchen vor Ort, hört genau hin und lernt dazu. Schönen Erfahrungen dabei sind für sie „der Austausch, das Miteinander von Menschen unterschiedlichster Prägung sowie auch komplett andere Sichtweisen zu erfahren.“
So versteht Rachel Pütz das Gemeinschaftsgefühl „ihrer evangelischen Kirche“, sich auszutauschen und andere Sichtweisen kennen zu lernen. Rachel Pütz rät zur Behutsamkeit bei all den Prozessen. Kirche der Zukunft bedeutet für sie, dass nach wie vor viele Menschen mitgestalten: Mutig, fantasievoll, frei und offen, gerecht. „Wir sollten kleine aber bedeutsame Schritte machen. Besonders in der Kirche.“ Ihr ist wichtig, dass auch in Zukunft, die Kirche als Institution wahrgenommen wird, als kompetenter Gesprächspartner , der Veränderungen erkennt und darauf reagiert. „Die Kirche wird in Zukunft Menschen stärker als Individuen begreifen sowie jeden einzelnen annehmen.“ Das beschreibt Rachel Pütz als eine der Aufgaben der Kirche der Zukunft. „Evangelische Kirche sollte Orientierung geben. Seelsorge muss und wird weiterhin ein großer Faktor sein.“ So hat sie es erlebt und dafür engagiert sie sich. Für eine Kirche, die Orientierung gibt, Gemeinschaft stiftet und jeden einzelnen annimmt. Auch das Thema Männer und Frauen ist für die junge „Älteste“ in der Evangelischen Kirche gut aufgehoben. „In meiner Kirche werden Frauen nicht kleingehalten; In meiner Kirche dürfen Männer auch mal schwach sein, ohne Angst vor Machtverlust.“ Rachel Pütz lebt in der Evangelischen Kirche, diskutiert, entscheidet mit und möchte wie alle anderen Prozessbeteiligten, ihre Kirche zukunftsfähig machen - nicht nur bis 2032 – sondern sicher viel länger.
Text und Foto: Elke Piechatzek
