Regio-Sprecher:innen

  
  

Regio-Sprecher:innen

die koordinierende, moderierende und kommunikative Leitungsfunktion in der Dienstgruppe

Die vier regionalen Dienstgruppen unseres Bezirks – bestehend aus den Pfarrerinnen und Pfarrern, Diakoninnen und Diakonen sowie Kantorinnen und Kantoren eines Kooperationsraums/Kirchengemeinde nach Fusion – wählen jeweils eine Regiosprecherin oder einen Regiosprecher. Diese Person übernimmt die Geschäftsführung der Dienstgruppe. Dafür sind wöchentlich zwei Stunden im Dienstplan vorgesehen.



Das Amt wird in der Regel für eine Legislaturperiode von sechs Jahren übernommen und kann aus wichtigen persönlichen oder dienstlichen Gründen nach Absprache mit dem Dekanatsteam auch vorzeitig niedergelegt werden. Bei längeren Abwesenheiten, etwa durch Elternzeit, Studienaufenthalt oder Krankheit, soll eine feste Vertretung aus der Dienstgruppe benannt werden.

Regiosprecher:innen sind nicht automatisch Mitglieder des Kirchengemeinderats, werden aber zu Sitzungen eingeladen, wenn Themen die Dienstgruppe unmittelbar betreffen, etwa bei Beratungen zum Konfi-Modell oder zur Gottesdienstplanung.

Die Rolle
Regiosprecher:innen übernehmen eine koordinierende, moderierende und kommunikative Leitungsfunktion innerhalb der Dienstgruppe. Sie tragen dazu bei, dass die Zusammenarbeit strukturiert, verlässlich und transparent gestaltet wird, und sind zentrale Ansprechpersonen zwischen Dienstgruppe und Dekanat. Wichtiger als hierarchische Leitungsqualitäten sind dabei koordinierende, kommunikative und moderierende Kompetenzen.
Die Aufgabe bringt besondere Herausforderungen mit sich: Regiosprecher*innen gestalten Zusammenarbeit und übernehmen Verantwortung, ohne eine klassische Vorgesetztenfunktion auszuüben. Das kann zu Spannungen führen. Wichtig sind daher die Moderation unterschiedlicher Interessen, der Umgang mit Konflikten, die Vermittlung zwischen Dienstgruppe und Dekanat sowie eine gute Balance zwischen Verantwortung, Delegation und Selbstfürsorge.

Aufgaben und Kompetenzen
Regiosprecher:innen organisieren und leiten die Dienstgruppe: Sie laden zu Treffen ein, erstellen die Tagesordnung, moderieren die Besprechungen und koordinieren die Aufgabenverteilung. Sie kümmern sich um Supervision und die 24-/48-/72-Stunden-Checks der Dienstgruppe und treffen sich drei- bis viermal im Jahr mit dem Dekanatsteam, ergänzt durch laufende Kommunikation bei aktuellen Anliegen. Außerdem organisieren sie in Absprache mit dem Dekanat Vertretungen. Nicht zu ihren Aufgaben gehören das Zentrale Pfarrbüro, die Urlaubsplanung, externe Terminanfragen sowie private Aufmerksamkeiten wie Grußkarten oder Geschenke.
Wichtig für die Rolle sind vor allem kommunikative, moderierende und organisatorische Fähigkeiten – weniger eine klassische Vorgesetztenfunktion. Regiosprecher:innen hören zu, vermitteln zwischen unterschiedlichen Positionen, behalten den Überblick über Aufgaben und Termine, gehen konstruktiv mit Konflikten um und arbeiten verlässlich und loyal mit dem Dekanat zusammen.  

 
Regiosprecher:innen Südliche Kurpfalz

Hochhardt: Pfarrerin Katharina Wendler
Mittlerer Leimbach: Pfarrer Dr. Mathias Thurner
HORAN: Pfarrerin Eva Weisser
Für die Kirchengemeinden im Nordwesten: Pfarrerin Melanie Börnig