„Dankbar für die Zeit in Ketsch“
Diakonin Stefanie Uhlig verabschiedet sich aus Ketsch und wechselt nach Achern
Nach sechs Jahren in Ketsch verabschiedet sich Diakonin Stefanie Uhlig aus der Gemeinde. Zum 15. September wechselt sie nach Achern – und blickt dankbar auf viele Begegnungen, gemeinsame Projekte und eine bewegte Zeit zurück.
Liebe Gemeinde,
„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“
Aus 2. Timotheus 1,7
Als ich in diesem Jahr ein Kind getauft habe, ist mir dieser Satz als Taufvers begegnet. Er erzählt davon, dass wir uns in schwierigen Zeiten an die vielen guten Gaben erinnern sollen die Gott uns geschenkt hat. Unser Glaube kann uns von der Angst befreien und die Kraft geben positiv in die Zukunft zu sehen.
Vor mehr als sechs Jahren, im Jahr 2020, kam ich nach Ketsch. Damals stand dieses Bibelzitat auf vielen Plakaten der evangelischen Kirche. Im Jahr 2020 nahm die Corona-Pandemie an Fahrt auf und ein erster Lockdown trat ein. Dies war nur eine von vielen Herausforderungen die in den letzten Jahren auf unsere Kirchengemeinde Ketsch zukamen.
Meine Anfangszeit war geprägt von digitalen Kindergottesdiensten und Jugendangeboten. Nach und nach konnte ich vor Ort wieder Präsenz-Veranstaltungen durchführen.
Besonders wichtig war mir die Kindergottesdienst- , Familiengottesdienst- und Krippenspielarbeit. Mit unserem Jugendprojekt „Teens on Tour!“ konnte ich Jugendliche aus Ketsch, Brühl und Schwetzingen für unsere Kirche begeistern. Die Zusammenarbeit in der Ökumene war für mich von großer Bedeutung und ich unterstützte das Kirchenkino Team nach dem Weggang von Christian Noeske weiter. In den letzten Jahren wurde das Zusammenwachsen mit den Nachbargemeinden gestärkt, unter anderem war ich in Oftersheim und Plankstadt aktiv.
Zum 15. September 2026 werde ich meine Stelle wechseln. Zukünftig werde ich Diakonin in Achern im Ortenaukreis sein.
Ich bin dankbar für die Zeit in Ketsch und die vielen positiven Erfahrungen in der Gemeinde und der Dienstgruppe. Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt und neue Impulse mitnehmen dürfen. Besonders die Begegnungen mit den Ehrenamtlichen werden mir in Erinnerung bleiben.
Mir ist bewusst, dass mein Weggang eine Herausforderung für die Gemeinde darstellt.
Unsere ortszuständige Pfarrerin Franziska Beetschen und der Kirchengemeinderat sind eine gute Anlaufstelle für Ihre Fragen. Unser Kirchengemeinderat ist engagiert und arbeitet an guten Ideen für die Gemeinde.
Ich wünsche Ihnen für die Fusion und die Zukunft der großen Gemeinde alles Gute und Gottes Segen!
Ihre Stefanie Uhlig



