
Heute geht es um das Wundern und ich starte mit einer Frage…
Wann haben Sie sich zum letzten Mal so richtig gewundert?
Und damit meine ich nicht Wundern im Sinn von Ärgern.
Ich meine das Wundern in dem Sinn,
- dass Sie so richtig gestaunt haben, mit offenem Mund, und Sie von Kopf bis Fuß berührt waren und fast geweint hätten…?
- dass das, was Sie bis jetzt als richtig und wahr angenommen haben, angefangen hat zu wanken…?
- dass Sie von einem Moment so bewegt waren, dass Sie anfangen wollten, die Welt zu verändern…?
Ich stelle mir vor, dass sich die Menschen damals auf diese Weise gewundert haben, als ihnen die Hirten von dem Jesuskind erzählten.
Lukas erzählt im neuen Testament in seiner guten Nachricht, seinem Evangelium:
Und alle, vor die es kam, wunderten sich über die Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. (Lukas 2,18)
Ich wünsche mir, dass wir ins Wundern kommen über die Geburt von Jesus.
Ich wünsche mir, dass wir uns so sehr wundern, dass uns das Leben berührt, dass wir auf neue Gedanken kommen für die Welt und uns, und dass wir uns bewegen lassen, die Welt zu verändern.
Über was wundern Sie sich heute?
Christiane Banse





