10. Dezember

 

10. Dezember

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.

 

„In der Stille der Nacht“

Und es waren Hirten in derselben Gegend,
bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.
Die Nacht war still, der Himmel so weit,
nur Sterne funkelten in Dunkelheit.
 
Doch mitten im Schweigen, fern von der Stadt,
kommt Licht, das die Nacht durchbrochen hat.
Ein Engel spricht: „Fürchtet euch nicht,
denn Freude kommt – ein Kind, das Licht.“
 
Und Hoffnung erwacht, so leise, so klar:
Gott ist uns nahe – er selber ist da.
 
 
„Und es waren Hirten in derselben Gegend, bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.“
 
So beginnt die Weihnachtsgeschichte für die Hirten– nicht im Licht der Stadt, sondern in der Dunkelheit der Felder. Die Hirten sind draußen, fern vom Glanz, allein mit ihrer Arbeit und der Nacht.
 
Genau dort, wo es still und unscheinbar ist, bricht Gottes Licht durch. Ein Engel erscheint und sagt: „Fürchtet euch nicht!“ Freude kommt – mitten in die Dunkelheit.
 
Vielleicht kennst du solche Nächte: Zeiten, in denen Sorgen groß sind, Hoffnung klein, und du dich fragst, ob jemand sieht, wie es dir geht. Die Botschaft an die Hirten gilt auch dir: Gott kommt nicht erst, wenn alles hell ist. Er kommt mitten in die Nacht.
 
Sinika Stolpmann