Öffentlichkeitsarbeit lebt vom Zusammenspiel verschiedener Kanäle, die sich gegenseitig ergänzen und verstärken.
Die drei Bausteine der Öffentlichkeitsarbeit
1. Gemeindebrief – unsere analoge Grundversorgung
Der Gemeindebrief ist ein Klassiker – und ein wirkungsvolles Medium.
Wir verfügen über einen wertvollen Adressbestand, um den uns viele beneiden – besonders im Fundraising.
Er kommt direkt ins Haus und bleibt dort präsent.
Selbst wenn er auf der Toilette liegt – er ist da. 😊
Studien empfehlen, diesen Kanal nicht aufzugeben – er wirkt nachhaltig, schafft Nähe und Vertrauen.
Funktionen:
- Regelmäßige Information über das Gemeindeleben
- Persönliche Ansprache und Bindung
- Langfristige Sichtbarkeit im Alltag
- Verlässlicher Kommunikationskanal für alle Altersgruppen
2. Webseite – unser digitales Nachschlagewerk
Die Webseite ist unsere zentrale Plattform für digitale Inhalte.
Sie bietet verlässliche Informationen – strukturiert, aktuell und jederzeit abrufbar.
Wer etwas wissen will, findet es hier – Tag und Nacht. 🌐
Und mal ehrlich:
Schauen wir nicht alle – bevor wir das Haus verlassen – kurz bei einer Suchmaschine nach, wohin wir gehen und was uns erwartet?
Was findet man dort? Gibt es ein Foto? Wen treffe ich da?
Eine Veranstaltung, die nicht im Netz ist, findet öffentlich nicht statt.
Und: Ohne rechtssicheres Impressum und klare Informationen wirkt ein Angebot schnell unseriös.
Funktionen:
- Basisinformationen zu Angeboten, Personen, Terminen
- Veranstaltungshinweise und weiterführende Inhalte
- Verlinkung zu anderen Kanälen und Ressourcen
- Archiv und Dokumentation von Gemeindearbeit
- Einstiegspunkt für neue Interessierte
- Rechtssicherheit und digitale Auffindbarkeit
- Visuelle Orientierung: Bilder, Gesichter, Atmosphäre
Eine so große Webseite wie die des Kirchenbezirks ist immer wie ein Treppenhaus und man überlegt sich, wo man hin möchte.
Webpräsenzen sind manchmal auch große Nachschlagewerke. Genau deshalb braucht es eine gute Systematik für Menschen, die etwas suchen oder eben andere Wege ins große Haus. (Schaufenster)
Um Schaufenster zu werden für die Außenkommunikation braucht es gute Landingpages oder andere Seiten, auf die mit anderen Mitteln (QR Code, Virtuelle Links etc verwiesen wird)
Es braucht mindestens zwei Kanäle, die sich gegenseitig ergänzen:
Einen, der informiert – und einen, der aufmerksam macht.
Einen, der Tiefe bietet – und einen, der Impulse setzt.
3. Social Media – unsere digitalen Hinweisschilder
Social Media sind schnell, direkt und aufmerksamkeitsstark.
Sie zeigen, was gerade passiert – und führen Menschen zur Webseite oder direkt in die Gemeinde.
Ein kurzer Post, ein Bild, ein Impuls – und schon ist jemand neugierig. 📱✨
Aber: Social Media sind immer der zweite Kanal.
Sie können die Hauptinformation nicht ersetzen – und sollen das auch nicht.
Es braucht Hintergrundinfos.
Es braucht ein Nachschlagewerk.
Und es braucht das analoge Medium, das bleibt.
Social Media sind wie ein „Hast du gelesen?“ oder ein „Hab ich dir schon erzählt?“ – sie erinnern, verweisen, verbinden.
Denn:
Ein Post ohne Link, ohne „Da kannst du dich informieren“, hält maximal 24 Stunden – und hat keine nachhaltige Wirkung.
Erst die Verbindung zu verlässlichen Inhalten macht ihn sinnvoll.
Funktionen:
- Aktuelle Einblicke in das Gemeindeleben
- Einladung zu Veranstaltungen
- Interaktion mit der Community
- Sichtbarkeit über die Gemeindegrenzen hinaus
- Emotionale Ansprache durch Bilder und Geschichten
- Impulsgeber für Gespräche und Weiterleitung
- Ergänzung zu Webseite und Gemeindebrief
Gute Öffentlichkeitsarbeit entsteht dort, wo Planung, Zielgruppenverständnis und mediale Vielfalt zusammenkommen.