Abschluss-Synode am 6.2. in Oftersheim

Rückblick auf sechs Jahre und Weichenstellungen

  

Ruckelnde Bildschirmübertragung und das damalige „ich höre nichts“: 
So begrüßten spaßhaft und erinnernd am vergangenen Freitagabend der Vorsitzende der Bezirkssynode Pfarrer Michael Dahlinger und sein Stellvertreter Holger Lehmann die gut 60 anwesenden Mitglieder aus den angeschlossenen Kirchengemeinden zur letzten Synode in der laufenden Periode 2020-2026 im Oftersheimer Gemeindehaus.

Die letzte Zusammenkunft des Kirchenparlaments der Region stand im Zeichen der Rückschau auf die vergangenen sechs Jahre. Mit einer Bilderzusammenstellung erinnerten beide an den Sitzungsbeginn mitten in der Coronazeit:
„Beim Start im Jahr 2020 war unser Motto ‚Mit Abstand am besten‘ – niemand konnte ahnen, wie sich das noch entwickelt“, so Lehmann zurückblickend.

Dahlinger ergänzte mit Blick auf die Sitzungen in der Stadthalle Hockenheim mit großem Abstand und Reduzierung der Anwesendenzahl: „Die durchgeführten Wahlen im online-Modus ergaben ganz neue Erfahrungen“. In der vergangenen Periode wurden auch strategische Weichenstellungen für die Neuaufteilung des Bezirks in die vier unabhängigen Teilregionen des Kirchenbezirks geschaffen als Grundlage der Strukturreform in der badischen Landeskirche.
 
Blitzlichter aus sechs Jahren
Bildererinnerungen zu Themenschwerpunkten zogen den Bogen vom Start ins Jetzt. Die Wahlen für die Schuldekane mit vormals Christiane Wolf und nun Christian Lang wie auch die Wahl der amtierenden Dekanin Katharina Treptow-Garben, des neuen Bezirkskantors Paul Hafner und auch des Posaunen-Bezirksobmanns  Klaus Bernhard mit Sven Ebbinghaus als Bezirkschorleiter waren wichtige Entscheidungen der Vergangenheit.
Finanzen, Planungen in der Diakoniearbeit des Bezirks, Informationen für und von den  Mitgliedern in der Landessynode der badischen Landeskirche und auch die energetische Ausrichtung der angeschlossenen 19 Gemeinden waren Inhalte der Sitzungen der letzten Amtszeit, woran die beiden Leiter erinnerten.

Absoluter Höhepunkt war für Dahlinger und Lehmann die Synode mit dem ökumenischen Austausch auf katholischer und auch orthodoxer Ebene: „Das waren ganz neue Impulse und absolut spannende Inhalte für die Arbeit an der Basis“, so Dahlinger.
 
Dankeschön: Wichtig für beide war aber, das Engagement der ehren- und hauptamtlichen Vertreter der jeweiligen Kirchengemeinden hervorzuheben.

Arnim Töpel zu Gast
Als Abschluss war neben einem Dankeessen der bekannte Walldorfer Kabarettist Arnim Töpel zu Gast, der auch eng mit dem Kirchenbezirk Südliche Kurpfalz verbunden ist. Mit einem regionalen Sprachblumenstrauß an die Anwesenden war sein Fokus nicht auf die sonst gewohnte Arbeit der Delegierten gerichtet, sondern das „Wir sind nicht von hier – mir sin‘ vun do“ begleitete sein Programm und erntete viele Lacher und Applaus.

Manches erinnerte auch an die vergangenen Sitzungen, so etwa bei dem Lied „Du kannst es nicht heben“, wenn es mal nicht so klappte wie erwartet, oder der alternativen Überschrift eines Strategiepapiers mit „Mir losse die Ferz‘“.

Gottesdienst zum Abschluss
„Am Ende eines langen Tages, am Ende der Legislaturperiode mit vielen Entscheidungen und Wegweisungen, und zum Abschluss der Bezirkssynode“ beendete ein Abendgottesdienst, liturgisch gestaltet von Dekanin Treptow-Garben, die Sitzung.
 
Fotos und Text: Alex Wolf