"Segen hoch und runter" - So lautete der Titel des festlichen Gottesdienstes am 21. September, in dessen Mittelpunkt die Segnung der Dienstgruppe Nordwest stand.
Segen hoch und runter - Segnungsgottesdienst der Dienstgruppe Nordwest

Die Feier brachte eine große Festgemeinde aus der gesamten Region zusammen und bot einen eindrucksvollen Rahmen, um Dank und Wertschätzung für den gemeinsamen Dienst sichtbar werden zu lassen.
Alle Mitglieder der Dienstgruppe Nordwest waren an diesem besonderen Tag versammelt. Schon dadurch wurde deutlich, dass hier ein starkes Miteinander gewachsen ist. Die Gruppe hatte die Liturgie und Gestaltung des Gottesdienstes übernommen und machte so ihre Verbundenheit untereinander und mit der Gemeinde erfahrbar. Musik, Gebete und Lesungen waren geprägt von einer Atmosphäre der Freude und Dankbarkeit. Schon in der Begrüßung durch den Oftersheimer Kirchengemeinderat Johannes Haid wurde die Besonderheit dieses Gottesdienstes deutlich, bereichert wurde er durch musikalisch durch Anna Keibs, die gemeinsam mit Bezirkskantor Paul Hafner Solostücke zu hören gab.
Die Predigt hielt Dekanin Katharina Treptow-Garben. In ihren Worten griff sie das Leitmotiv des Gottesdienstes auf und machte deutlich, dass Gottes Segen Menschen in allen Lebenslagen begleitet – „hoch und runter“, in Zeiten der Zuversicht ebenso wie in Phasen der Herausforderung. Die Segnung sei eines von vielen Ritualen, die Kirche seit Jahrhunderten durchführe und damit Übergänge, besondere Zeiten aber auch allgemein das Leben begleite. Humorvoll band Sie Schuldekan Christian Lang und ihren Stellvertreter, Simon Layer, in die Predigt mit ein – zusammen mit einer vier Meter hohe Klappleiter. Sie ermutigte die Dienstgruppe und die Gemeinde, sinnbildlich immer ein Fläschchen Öl in der Tasche zu haben – man wisse ja nie, wann man gerade einen Altar bauen müsse, weil man eine Segenserfahrung gemacht habe ...
Im Anschluss leitete Dekanin Treptow-Garben die Segnung der Dienstgruppe. Gemeinsam mit Schuldekan Christian Lang und dem Vorsitzenden des Begleitgremiums, Herwig Huber aus Eppelheim, sprach sie den Segen über alle Mitglieder. Die feierliche Handlung machte spürbar, dass der gemeinsame Dienst getragen und gestärkt wird durch Gottes Nähe und Zuspruch. Die Segnung war ein Höhepunkt des Gottesdienstes, der weit über den Augenblick hinausweist. Sie stellt die Arbeit der Dienstgruppe in einen größeren Zusammenhang und erinnerte daran, dass jeder Dienst in der Kirche im Vertrauen auf Gottes Begleitung gründet.
So war der Gottesdienst „Segen hoch und runter“ nicht nur ein feierlicher Moment für die Dienstgruppe Nordwest, sondern auch eine Ermutigung für die ganze Gemeinde. Er machte deutlich, wie wertvoll die Zusammenarbeit im kirchlichen Leben ist, und wie wichtig es ist, diese Arbeit unter Gottes Segen zu stellen. Aus diesem Grund danken Melanie Börnig und Steffen Groß ausführlich und stellvertretend für die ganze Dienstgruppe den neben-, ehren- und hauptamtlich tätigen Personen in den Kirchengemeinden quer durch alle Berufsgruppen. Sie leisteten einen unvorstellbar großen Teil dafür, das Evangelium in der Welt hörbar und erlebbar zu halten, wie die Pfarrpersonen, Diakoninnen und Diakone und Kantor allein gar nicht tun könnten. Dafür gab es lang und anhaltenden Applaus.
Das Fazit des Gottesdienstes zeigte sich am anschließenden Empfang: gemeinsam standen die Menschen noch lange beieinander, um zu reden, zu lachen und zu feiern.
Text: Dienstgruppe Nordwest





















