Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! —Philipper 4,6
Monatsspruch Juli 2025
**Dankbarkeit ordnet die Sorgen neu**
Sommergedanken

"Er saß auf der Parkbank, die Ellbogen auf die Knie gestützt, den Blick auf den Boden gerichtet. Sein Kopf war voller Sorgen. Die Arbeit lief nicht gut, die Rechnungen häuften sich, in seiner Beziehung war betretenes Schweigen eingetreten und noch dazu konnte er die Nachrichtenlage wirklich nicht gut ertragen. Er fragte sich, ob er jemals aus diesem Chaos herauskommen würde. *Was, wenn ich scheitere? Was, wenn es nicht reicht?"
Er hob den Kopf und sah eine ältere Frau auf der Bank gegenüber. Sie wirkte zufrieden, fast gelassen, während sie die letzten Sonnenstrahlen des Tages genoss. Nach einer Weile schaute sie zu ihm hinüber und lächelte. „Du siehst aus, als würdest du viel nachdenken,“ sagte sie.
Er seufzte. „Ja, ich mache mir Sorgen. Es gibt so vieles, das schiefgehen kann.“
Er hob den Kopf und sah eine ältere Frau auf der Bank gegenüber. Sie wirkte zufrieden, fast gelassen, während sie die letzten Sonnenstrahlen des Tages genoss. Nach einer Weile schaute sie zu ihm hinüber und lächelte. „Du siehst aus, als würdest du viel nachdenken,“ sagte sie.
Er seufzte. „Ja, ich mache mir Sorgen. Es gibt so vieles, das schiefgehen kann.“
Die Frau nickte. „Das kenne ich. Ich habe mich früher auch ständig gesorgt. Und weißt du, was ich gemacht habe? Ich habe gefleht, geflucht, alles rausgelassen. Ich glaube, der Gott, an den ich glaube, kann das gut ertragen.“
Er schaute überrascht. „Du hast geflucht?“
Sie lachte. „Oh ja. Wenn es richtig schwer war, habe ich nichts beschönigt. Ich habe Gott gesagt, wie wütend und verzweifelt ich bin. Und ich war nicht zimperlich beim Schimpfen. Aber irgendwann habe ich gemerkt: Wenn ich mich nur auf das konzentriere, was schlecht läuft, sehe ich gar nicht mehr, was trotzdem gut ist.“
Der Mann schwieg. In ihm tobten die Gedanken. Dankbar sein – mitten im Chaos? Es klang widersprüchlich. Was, wenn das nur Selbstbetrug war? Und doch: Irgendetwas an den Worten der Frau ließ ihn nicht los. Vielleicht ist Dankbarkeit kein Verdrängen, sondern ein anderer Blickwinkel – einer, der nicht alles erklärt, aber manches leichter macht. Danken sortiert wohl auch die Gedanken und ordnet die Sorgen neu.
Die Frau sah ihn an, als hätte sie seine Gedanken gehört. Sie lächelte. „Probier es einfach mal aus mit dem Danken.“
Ich wünsche uns einen dankbaren Sommer
Gott segne uns
Elke Piechatzek
Er schaute überrascht. „Du hast geflucht?“
Sie lachte. „Oh ja. Wenn es richtig schwer war, habe ich nichts beschönigt. Ich habe Gott gesagt, wie wütend und verzweifelt ich bin. Und ich war nicht zimperlich beim Schimpfen. Aber irgendwann habe ich gemerkt: Wenn ich mich nur auf das konzentriere, was schlecht läuft, sehe ich gar nicht mehr, was trotzdem gut ist.“
Der Mann schwieg. In ihm tobten die Gedanken. Dankbar sein – mitten im Chaos? Es klang widersprüchlich. Was, wenn das nur Selbstbetrug war? Und doch: Irgendetwas an den Worten der Frau ließ ihn nicht los. Vielleicht ist Dankbarkeit kein Verdrängen, sondern ein anderer Blickwinkel – einer, der nicht alles erklärt, aber manches leichter macht. Danken sortiert wohl auch die Gedanken und ordnet die Sorgen neu.
Die Frau sah ihn an, als hätte sie seine Gedanken gehört. Sie lächelte. „Probier es einfach mal aus mit dem Danken.“
Ich wünsche uns einen dankbaren Sommer
Gott segne uns
Elke Piechatzek



