Worauf es jetzt ankommt

Wir müssen mit der Tatsache umgehen, dass es in der Evangelischen Kirche und Diakonie sexualisierte Gewalt gab und gibt.

Worauf es jetzt ankommt:

'Es kommt darauf an, dass alle, die in Kirche und Diakonie Verantwortung tragen, genau hinhören und genau zuhören.

Es kommt darauf an, dass wir in allen unseren Äußerungen und Handlungen (von den Gebeten im Gottesdienst bis zu den Behördenbriefen) auf unsere Sprache achten und konsequent danach fragen, wie das, was wir sagen und tun, in den Ohren von Betroffenen klingt.

Und es kommt darauf an, die Maßnahmen zur Prävention und frühzeitiger Intervention weiterzuentwickeln und konsequent umzusetzen.'


  • "Die Landeskirche ermutigt Betroffene, sich zu melden."
    So verschieden die Erfahrungen sind, die Betroffene von sexualisierter Gewalt gemacht haben, so unterschiedlich sind die Bedürfnisse nach Kontaktaufnahme. Eine Liste von kirchlichen und unabhängigen Beratungsstellen finden sich ebenfalls auf den Seiten der Evangelischen Landeskirche.
  • "Umfassende Präventionsmaßnahmen auf allen Ebenen von Kirche und Diakonie werden umgesetzt"
    Die Evangelische Landeskirche in Baden hat Handreichungen und Musterkonzepte erstellt, um in allen Kirchengemeinden Schutzkonzepte zu etablieren. Nach wie vor finden "Alle Achtung" Schulungen für alle Mitarbeitenden statt.

Alle Informationen zur ForuMstudie und diesem Thema finden Sie auf den Seiten der Evangelischen Landeskirche.
 


"Erst wenn es uns gelingt, eine Kultur und Haltung zu entwickeln und zu pflegen,
die das offene Herz 
wagt, die sensibel hinhört und entschieden handelt,
erst dann nehmen wir wirklich ernst, was uns in 
der Studie vor Augen geführt wurde."

aus dem Brief von Landesbischöfin Prof. Dr. Heike Springhart