Gedenkgottesdienst für Landesbischof i.R. Ulrich Fischer am 10.12. wird live übertragen
Karlsruhe, (20.11.2020). Der Gedenkgottesdienst für den verstorbenen, früheren Landesbischof Ulrich Fischer, wird am Donnerstag, 10.12., um 15 Uhr in der Stadtkirche Karlsruhe stattfinden. Die Predigt hält Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Der Gottesdienst wird im Internet übertragen.

Quelle: ekiba - eingebettet von www.ekiba.de
Musikalisch wird der Gottesdienst gestaltet vom CoroPiccolo und einem Blechbläserensemble. Aufgrund der Corona-Pandemie wird der Gedenkgottesdienst unter strengen Hygieneauflagen gefeiert, die Zahl der Teilnehmenden ist leider begrenzt. Digital kann der Gottesdienst unter www.youtube.com/ekibatv mitgefeiert werden.
Der frühere Landesbischof war am 21.10.2020 im Alter von 71 Jahren gestorben. Der Trauergottesdienst fand am 27.10.2020 in der Kirche von Neulußheim (Rhein-Neckar-Kreis) statt, die Predigt hielt Prälat Traugott Schächtele. Fischer hatte den Ruhestand in Neulußheim verbracht.
Ulrich Fischer wurde am 11. Februar 1949 in Lüneburg geboren. Nach dem Wehrdienst studierte er Theologie in Göttingen und Heidelberg. Nach der Promotion und Lehr- und Pfarrvikariat in Sandhausen war Fischer von 1979 bis 1989 Pfarrer in Heidelberg-Kirchheim. Von 1989 bis 1995 war Fischer Landesjugendpfarrer, vor der Wahl zum Landesbischof 1998 stand er als Dekan an der Spitze des Kirchenbezirks Mannheim. 2009 wurde Fischer in den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gewählt. Er war unter anderem Vorsitzender des Aufsichtsrats beim Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP). Von 2003 bis 2013 hatte er zudem den Vorsitz der Union Evangelischer Kirchen (UEK) in der EKD inne. 2011 arbeitete Fischer als Vertreter der evangelischen Kirche in der Ethikkommission „Sichere Energieversorgung“ der Bundesregierung mit. Ulrich Fischer verabschiedete sich zum 1. Juni 2014 – nach 16 Jahren als Landesbischof – in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist Jochen Cornelius-Bundschuh, der am gleichen Tag eingeführt wurde.
Der frühere Landesbischof war am 21.10.2020 im Alter von 71 Jahren gestorben. Der Trauergottesdienst fand am 27.10.2020 in der Kirche von Neulußheim (Rhein-Neckar-Kreis) statt, die Predigt hielt Prälat Traugott Schächtele. Fischer hatte den Ruhestand in Neulußheim verbracht.
Ulrich Fischer wurde am 11. Februar 1949 in Lüneburg geboren. Nach dem Wehrdienst studierte er Theologie in Göttingen und Heidelberg. Nach der Promotion und Lehr- und Pfarrvikariat in Sandhausen war Fischer von 1979 bis 1989 Pfarrer in Heidelberg-Kirchheim. Von 1989 bis 1995 war Fischer Landesjugendpfarrer, vor der Wahl zum Landesbischof 1998 stand er als Dekan an der Spitze des Kirchenbezirks Mannheim. 2009 wurde Fischer in den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gewählt. Er war unter anderem Vorsitzender des Aufsichtsrats beim Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP). Von 2003 bis 2013 hatte er zudem den Vorsitz der Union Evangelischer Kirchen (UEK) in der EKD inne. 2011 arbeitete Fischer als Vertreter der evangelischen Kirche in der Ethikkommission „Sichere Energieversorgung“ der Bundesregierung mit. Ulrich Fischer verabschiedete sich zum 1. Juni 2014 – nach 16 Jahren als Landesbischof – in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist Jochen Cornelius-Bundschuh, der am gleichen Tag eingeführt wurde.
In seinem Ruhestand übernahm Fischer den ehrenamtlichen Vorsitz des Vertrauensrats der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste und wurde für die Posaunenarbeit Landesobmann in Baden und Vorsitzender des Evangelischen Posaunendiensts in Deutschland, dem Dachverband für 117.000 evangelische Blechbläser und -bläserinnen. Im Ruhestand lebte der mehrfache Großvater Fischer mit seiner Ehefrau auf dem Reiterhof einer seiner drei Töchter in Neulußheim. Einen tiefen Einschnitt in sein Leben bedeutete die Diagnose eines Gehirntumors im Vorjahr.



