Vom Profil zum Namen: Wie soll das Kind denn heißen?
Workshop der evangelischen Kirchengemeinden der Region auf dem Weg zur Vereinigung
Zu einem öffentlichen Workshop laden die sechs evangelischen Kirchengemeinden Brühl, Ketsch, Oftersheim, Plankstadt, Eppelheim und Schwetzingen am Freitag, 17. April, ins Brühler Gemeindezentrum (Hockenheimer Straße 3) ein. Dabei soll mit Hilfe eines professionellen Moderationsteams das Profil der neuen, gemeinsamen Kirchengemeine geschärft werden, zu der sich die bisher eigenständigen sechs Gemeinden am 1. Januar 2027 vereinigen werden.
„Wir laden bewusst auch Menschen jenseits unserer Kirchengemeinden ein“, betont Pfarrer Layer. „Wir wollen eine Kirche für andere und mit anderen sein, die bewährte Formen bewahrt und gleichzeitig mutig neue Wege mitten in die Gesellschaft hinein geht“, ergänzt sein Kollege Groß. Und beide betonen: „Die Fusion unserer Gemeinden birgt die einmalige Chance, wieder das in den Mittelpunkt zu stellen, was Kirche im Kern ausmacht: Das Evangelium von Jesus Christus, das wir unter die Leute bringen wollen.“
Bei dem Workshop geht es darum, die bisherigen Kulturen der Ortsgemeinden wahrzunehmen und darauf aufbauend ein gemeinsames Profil zu entwickeln. „Von diesem Profil her wollen wir dann die mehr als 180 Vorschläge sichten, die uns bei der Suche nach einem Namen für unsere neue Gemeinde erreicht haben. Wir werden Kriterien entwickeln, mit denen die Kirchengemeinderäte dann bis Juni endgültig über diesen Namen entscheiden können“, erklärt Simon Layer.
Eingeladen sind neben den Gemeindegliedern Vertreter der Kommunalpolitik, der Vereine und Institutionen, der anderen Kirchen der Ökumene und der Wirtschaft. „Jeder, der an der Zukunft unserer neuen Gemeinde mitbauen will, ist uns herzlich willkommen.“
Nähere Informationen zum Workshop finden sich hier: „Wie heißt denn die Kleine?“
Text: Simon Layer





