Konfirmanden der HoRAN-Mittwochsgruppen eröffnen 67. Aktion Brot für die Welt
Zur Vorbereitung des Gottesdienstes hatten sich die Konfis mit der Situation von Menschen im Südpazifik auseinandergesetzt. Die Insel Tuvalu, die nur mehr als zwei Meter aus dem Meer ragt, wird in absehbarer Zeit im Meer verschwinden. Schuld ist die Erwärmung der Erdmeere durch die Klimakatastrophe. Und auf den Fischiinseln werden ganze Dörfer zerstört, weil die Taifune von Jahr zu Jahr an Energie zu nehmen. Und aus diesen Infos haben die Konfi Bausteine für den 1. Adventsgottesdienst zusammengestellt.
Zeigen was in ihnen steckt: Konfis lassen eine biblische Geschichte lebendig werden.
Quelle: J. Hassfeld für HoRAN, Johanna Hassfeld - eingebettet von www.evangelisch-in-horan.de
Los ging es mit dem Adventslied überhaupt: Macht hoch die Tür, die Tor macht weit. Dann erklärten Konfis die Gottesdienstbesucher auf, wo überhaupt die Fidschiinslen liegen und wie dort die Menschen leben. Eine weitere Konfigruppe präsentierte das Projekt »Sicher vor dem Sturm«, für das in der Adventszeit gesammelt wird. Passend dazu hatten Konfis die Geschichte vom sinkenden Petrus aufbereitet und mit der Gemdien im Call-and-response-Stil erzählt. Die 12 Jünger waren ohne Jesus auf dem See Genzareth unterwegs. Sie geraten in einen Sturm. Jesus kommt übers Wasser um zu helfen. Petrus geht absichtlich über Bord und droht auf dem Weg zu Jesus unterzugehen. Doch Jesus Hand zieht ihn aus dem Wasser. Dass diese Geschichte durch aus etwas mit Brot für die Welt zu tun hat, erklärt Pfr. Michael Dahlinger mit drei Gedanken: wir sitzen alle in einem Boot. Wer etwas an bedrohlichen Situationen ändern will, der muss unter Aufgabe der eigenen Sicherheit aussteigen. Und Menschen in Not brauchen eine helfende Hand, wie zum Beispiel die Aktion von »Brot für die Welt« — und Gottes Hilfe, den die Konfis mit dem selbstformulierten Fürbitten sich erbaten. Eine weiterer Baustein war auf dem Hockenheimer Advent zu bestaunen. Konfis hatten dort eine Krippe aufgebaut. Neben Maria und Josef waren dort Porträts von Menschen zu sehen, die auf den Fidschiinseln leben und von den Spendengeldern sich nun endlich taifunsichere Häuser bauen können.