Der Narrensprung in Ketsch mit kirchlichem Segen

Pfarrer Tobias Habicht beim Ökumenischen Gottesdienst beim großen Narrentreffen in Ketsch mit mehr als 2500 Teilnehmenden
Narrengottesdienst am
Sonntag 16.2.2025, 9 Uhr in St. Sebastian 
 
 

Seit einigen Jahren gibt es an der Fastnacht Narrenpredigten von Tobias Habicht in Oftersheim.
In diesem Jahr wird der Oftersheimer Pfarrer geistlichen Beistand leisten beim
großes badischen Narrentreffen in Ketsch:

aus der Schwetzinger Zeitung
Unter dem vielversprechenden Motto „Häs trifft Ornat“ darf man sich am 15. und 16. Februar in Ketsch auf ein Spektakel der besonderen Art freuen, wenn in einer bunten Mischung aus rheinischer und alemannischer Fasnacht in der Enderlegemeinde an verschiedenen Stellen und auf unterschiedliche Art närrisches Brauchtum gefeiert wird.....

"Wir rechnen mit über 2500 Mitwirkenden an diesem Wochenende und sind jetzt schon mehr als begeistert, dass die Vereinigung badisch-pfälzischer Karnevalvereine als zweitgrößter Landesverband im Bund Deutscher Karneval (BDK) nun erstmalig ihr Verbandsnarrentreffen im Bezirk Nordbaden und schließlich in Ketsch stattfinden lässt“, freut sich Hartmut Stang, Zugmarschall aus der Enderlegemeinde..
Wir haben in Ketsch die ‚Hewwlguggler’, dann gibt es die ‚Goggelzunft Rohrhof’, die ‚Schlappgosch Rudscha Waggis’ aus Sandhausen, die ‚Gäjemänndl’ aus Nussloch oder die ‚Ofdascha Buzzelhexen’ sowie ‚Ofdascha Hardtwaldhexen’ aus Oftersheim, um nur einige zu nennen“, ergänzt Hartmut Stang voller Vorfreude. Gemeinsam mit dem „Häsbeauftragten“ der Vereinigung badisch-pfälzische Fasnacht Martin Beuchert sowie Zunftmeister Harald Müller sei man sich schnell einig gewesen, dass Ketsch ein idealer Standort für das Narrentreffen sei und auch seitens der Gemeindeverwaltung gab es schnell grünes Licht für einen „Narrensprung“ und Co."

Wie unglaublich dieses Wochenende tatsächlich werden wird, zeigt dann der Sonntag, an dem das eigentliche Highlight ansteht: der große Fasnachtsumzug mit 89 Fußgruppen aus ganz Baden-Württemberg und insgesamt bis zu 3.000 närrischen Teilnehmern. Doch zuvor steht eine weitere Tradition der schwäbisch-allemannischen Fasnacht an: ein Narrengottesdienst in der Kirche St. Sebastian um 9 Uhr.
 
„Das ist immer sehr gerne gesehen und jedes Mal gut besucht. Es wird einen epischen Einzug mit den Hewwlgugglern und jeweils zwei Hästrägern je Gruppe geben. Diese legen dann vorne ihre Masken für eine Segnung ab“, gibt Harald Müller einen Ausblick. Der ökumenische Gottesdienst wird dann vom katholischen Pfarrer Uwe Lüttinger sowie seinem evangelischen Pendant Tobias Habicht geleitet. Die Predigten werden auch entsprechend des närrischen Mottos ausgelegt sein und von Gugggemusik begleitet werden. „Es wird auch für den Narrensprung gebetet und wir hoffen, dass alle Gäste verkleidet kommen. Der Gottesdienst soll so bunt wie möglich werden“, so Müller.

Der Ketscher Gottesdienst ist schon ein Vorgeschmack auf die Fastnachtszeit, in der sicher in vielen Gemeinden Narren unterwegs sind - nicht ohne geistlichen Beistand.
 
Wir freuen uns, wenn uns Kirchengemeinden davon erzählen.
 
 
Ansprechperson