Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!
Jesaja 60,1
Gedanken von Elke Piechatzek zum Monatsspruch Dezember
1. Advent

Der Monatsspruch Dezember bringt es auf den Punkt.
Mache dich auf und werde Licht.
Ja genau - das ist die Botschaft für unsere Zeit.
Die Tage werden kürzer, die Dunkelheit belastet viele und die Stimmung geht in den Keller nicht nur wegen der Nachrichtenlage, die uns über viel zu viele Medien erreicht.
Ich glaube es ist eine Grundhaltung, sich aufmachen zu wollen und selbst etwas auszustrahlen, was Zuversicht heißt.
Keine Sorge, ich weiß wie schwer das fällt und ich weiß auch, dass es Tage gibt, in denen will es nicht hell werden. Aber die "Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir" - das ist kein billiger Trostspruch, das ist schlicht wahr, auch wenn wir bei der patriachalen Sprache kurz die Luft anhalten.
Und immer immer wieder geht die Sonne auf - trällert es im Schlager. Könnte auch billig daher gesungen kommen. Ist es aber nicht, genau das ist Zuversicht, zu wissen: es wird wieder hell.
Schauen wir nochmal kurz hin auf diese schweren, dunklen Tage und ich spreche nur von unseren Tagen in Mitteleuropa jetzt in der kommenden Adventszeit.
Ich erlaube mir kein Urteil über andere Regionen der Welt und ich hab auch keine Rezepte für die große Politik leider. Ich sehe nur in meinem Leben, dass es einen Unterschied macht, ob ich weiß, dass der Gott, an den ich glaube, möchte, dass es hell wird bei den Menschen. Ich glaube an einen solchen "Herren", der Licht sein möchte für alle Menschen. Was für eine großartige Sache wäre das, wenn wir alle den andern Licht sein wollten. Wenn alle rufen würden: Mach dich auf, werde Licht, dein Licht kommt dir entgegen.
Ich vertraue darauf, dass egal wie schwer es einem ums Herz sein kann, egal wie heftig Schicksalsschläge einen treffen, es auch lichte Momente gibt.
Genau das habe ich erlebt.
'Es ist besser ein Licht anzuzünden als über die Dunkelheit zu schimpfen', sagt ein chinesisches Sprichwort.
Ach wären alle Reden unserer Zeit licht, wäre der Wahlkampf voller heller Menschen, die es gut meinen und selbst dafür einstehen, wären alle Weihnachtsmärkte Zeichen dafür, dass es hell werden kann, auch im Dunkeln.
Ich hab nicht viel Weihnachtsdeko zuhause, aber ich freue mich, wenn ich morgens, wenn es noch dunkel ist, Kerzen und Lichterketten sehe, beleuchtete Sterne erkenne auf den dunklen Gassen und ich freue mich, wenn mir Menschen freundlich begegnen.
Das nehme ich mir jeden Tag vor, aufstehen, losgehen, Freude ausstrahlen -
so hat Gott uns Menschen gemeint - als Licht für die Welt.
Ich wünsche eine besinnliche Adventszeit voller lichter Momente
Elke Piechatzek
PS: Heute am 1. Advent ist Gottesdienst in allen Gemeinden des Kirchenbezirks.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Mache dich auf und werde Licht.
Ja genau - das ist die Botschaft für unsere Zeit.
Die Tage werden kürzer, die Dunkelheit belastet viele und die Stimmung geht in den Keller nicht nur wegen der Nachrichtenlage, die uns über viel zu viele Medien erreicht.
Ich glaube es ist eine Grundhaltung, sich aufmachen zu wollen und selbst etwas auszustrahlen, was Zuversicht heißt.
Keine Sorge, ich weiß wie schwer das fällt und ich weiß auch, dass es Tage gibt, in denen will es nicht hell werden. Aber die "Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir" - das ist kein billiger Trostspruch, das ist schlicht wahr, auch wenn wir bei der patriachalen Sprache kurz die Luft anhalten.
Und immer immer wieder geht die Sonne auf - trällert es im Schlager. Könnte auch billig daher gesungen kommen. Ist es aber nicht, genau das ist Zuversicht, zu wissen: es wird wieder hell.
Schauen wir nochmal kurz hin auf diese schweren, dunklen Tage und ich spreche nur von unseren Tagen in Mitteleuropa jetzt in der kommenden Adventszeit.
Ich erlaube mir kein Urteil über andere Regionen der Welt und ich hab auch keine Rezepte für die große Politik leider. Ich sehe nur in meinem Leben, dass es einen Unterschied macht, ob ich weiß, dass der Gott, an den ich glaube, möchte, dass es hell wird bei den Menschen. Ich glaube an einen solchen "Herren", der Licht sein möchte für alle Menschen. Was für eine großartige Sache wäre das, wenn wir alle den andern Licht sein wollten. Wenn alle rufen würden: Mach dich auf, werde Licht, dein Licht kommt dir entgegen.
Ich vertraue darauf, dass egal wie schwer es einem ums Herz sein kann, egal wie heftig Schicksalsschläge einen treffen, es auch lichte Momente gibt.
Genau das habe ich erlebt.
'Es ist besser ein Licht anzuzünden als über die Dunkelheit zu schimpfen', sagt ein chinesisches Sprichwort.
Ach wären alle Reden unserer Zeit licht, wäre der Wahlkampf voller heller Menschen, die es gut meinen und selbst dafür einstehen, wären alle Weihnachtsmärkte Zeichen dafür, dass es hell werden kann, auch im Dunkeln.
Ich hab nicht viel Weihnachtsdeko zuhause, aber ich freue mich, wenn ich morgens, wenn es noch dunkel ist, Kerzen und Lichterketten sehe, beleuchtete Sterne erkenne auf den dunklen Gassen und ich freue mich, wenn mir Menschen freundlich begegnen.
Das nehme ich mir jeden Tag vor, aufstehen, losgehen, Freude ausstrahlen -
so hat Gott uns Menschen gemeint - als Licht für die Welt.
Ich wünsche eine besinnliche Adventszeit voller lichter Momente
Elke Piechatzek
PS: Heute am 1. Advent ist Gottesdienst in allen Gemeinden des Kirchenbezirks.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.




