Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Sterben und Tod haben in meine Sommerwochen hineingespielt. Der Nachbar, mit dem ich seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden war, ist nach einer OP im Krankenhaus gestorben.
Mitteilungen aus dem Schuldekanat Herbst/Winter 23/24

Lange Wochen der Sorge, der Hoffnung, der Zuversicht, der Aussichtslosigkeit haben ihn und seine Familie herausgefordert – schließlich hat er im Beisein seiner Frau und seiner erwachsenen Kinder ein letztes Mal ausgeatmet. Die große Familie hat ihn dann bei der Urnenbeisetzung verabschiedet. Beeindruckt haben mich die Enkelkinder, der älteste, gerade Konfirmand gewesen, konnte sich auf diesen Weg der Trauer einlassen und konnte mit Hoffnungsgedanken dem Opa Adieu sagen, im Konfi sind sie auf dem Friedhof gewesen und haben Orte der Trauer wirken lassen. Die jüngeren, Grundschulkinder, erzählten davon, dass sie im Religionsunterricht über Sterben und Tod nachgedacht hätten und ihnen nun die Erfahrung hilft, jetzt wo der Opa nicht mehr mit ihnen lebt.
Kleine Momente, die mir aber wieder gezeigt haben, wie wichtig neben den Gesprächen in den Familien unser Religions- und Konfirmandenunterricht ist. Wie wichtig die Religions-Lehrer*innen, Diakon*innen, Pfarrer*innen sind, die mit den Kindern und Jugendlichen gemeinsam den Lebensfragen auf die Spur kommen und auch zu Sterben, Tod und Auferstehungshoffnung eine Meinung haben und diese vertreten.
„Zeugnis ablegen von der Hoffnung, die uns trägt.“ (nach 1. Petrus 3,15)
Diese wunderbare Aufgabe dürfen wir Christenmenschen gestalten. Darüber sollen wir Auskunft geben können und uns befragen lassen.
Dann wird auch denjenigen, die in diesen Tagen verstärkt die Sinnhaftigkeit von Religionsunterricht anfragen, hoffentlich deutlich, welche Lebens-Stärkung dieses Fach anbietet und welche Kompetenzen dadurch erworben werden können.
Auf politischer Ebene wird der Mehrwert der christlichen Bildungstradition in einer Veranstaltungsreihe im September und Oktober bedacht, die die vier Kirchen in Baden-Württemberg verantworten und die den Titel trägt:
Egal? Zur gesellschaftlichen Bedeutung von Religion
Nehmen Sie bitte die unterschiedlichen Angebote unter dem Link wahr:
https://egal.ekiba.de
Auch die dort hinterlegten Thesen zum Religionsunterricht laden zur Diskussion und zur Auseinandersetzung ein. Warum nicht mit den Fachschaftskolleg*innen, im Lehrer*innenzimmer, mit den Konfis, bei Elternabenden?
Auf alle Fälle sind SIE die besten Botschafter*innen für die Sache – Sie machen deutlich, wie relevant unser ‚kleines Fach mit den großen Fragen‘ ist, das seinen Platz im Fächerkanon nicht verlieren soll.
Sie selbst sind die beste Werbung, durch engagierten, authentischen RU, durch Ansprache und Fürsprache für Schüler*innen (Seelsorge), durch Schul-Gottesdienste, durch soziale Projekte, die sehr oft in den Händen der RU-Lehrer*innen liegen, durch Kommunikation des Evangeliums in die Schulwelt hinein!
Damit Sie sich selbst auch gut aufgestellt wissen, nehmen Sie gerne alle Fortbildungsmöglichkeiten wahr und entscheiden Sie, was gerade für Sie von Bedeutung ist und Sie anspricht. Vieles wird online angeboten, manches präsentisch in näherer Umgebung, einiges auch im Kirchenbezirk. Die Studienleitungen des RPI haben vielfältige Angebote zusammengestellt. https://www.rpi-baden.de HERZLICHE EINLADUNG!
Und sprechen Sie mich bitte an, wenn Sie spezielle Fortbildungswünsche haben.
An dieser Stelle auch noch die Bitte einer Kollegin im Gemeindedienst, die ich sehr unterstütze.
Bitte thematisieren Sie an den weiterführenden Schulen die Konfirmation und laden Sie spätestens in Klasse 7 herzlich dazu ein. Etliche Jugendliche sind unentschlossen, nicht getauft und können die Informationen ihrer Reli-Lehrer*innen zu diesem Thema gut gebrauchen.
Zu guter Letzt: Alles auf Anfang – so fühlt es sich immer an, zu Beginn eines neuen Schuljahres. Neue Klassen, neugierige Gesichter – hoffentlich – und neue Herausforderungen – dazu wünsche ich Ihnen von Herzen alles, was Sie für den neuen Anfang brauchen, viel Gottesliebe, viel Menschenherz, viel Geistkraft.
Und unser Miteinander, das uns trägt und stützt.
In herzlicher Verbundenheit
gez. Christine Wolf
Kleine Momente, die mir aber wieder gezeigt haben, wie wichtig neben den Gesprächen in den Familien unser Religions- und Konfirmandenunterricht ist. Wie wichtig die Religions-Lehrer*innen, Diakon*innen, Pfarrer*innen sind, die mit den Kindern und Jugendlichen gemeinsam den Lebensfragen auf die Spur kommen und auch zu Sterben, Tod und Auferstehungshoffnung eine Meinung haben und diese vertreten.
„Zeugnis ablegen von der Hoffnung, die uns trägt.“ (nach 1. Petrus 3,15)
Diese wunderbare Aufgabe dürfen wir Christenmenschen gestalten. Darüber sollen wir Auskunft geben können und uns befragen lassen.
Dann wird auch denjenigen, die in diesen Tagen verstärkt die Sinnhaftigkeit von Religionsunterricht anfragen, hoffentlich deutlich, welche Lebens-Stärkung dieses Fach anbietet und welche Kompetenzen dadurch erworben werden können.
Auf politischer Ebene wird der Mehrwert der christlichen Bildungstradition in einer Veranstaltungsreihe im September und Oktober bedacht, die die vier Kirchen in Baden-Württemberg verantworten und die den Titel trägt:
Egal? Zur gesellschaftlichen Bedeutung von Religion
Nehmen Sie bitte die unterschiedlichen Angebote unter dem Link wahr:
https://egal.ekiba.de
Auch die dort hinterlegten Thesen zum Religionsunterricht laden zur Diskussion und zur Auseinandersetzung ein. Warum nicht mit den Fachschaftskolleg*innen, im Lehrer*innenzimmer, mit den Konfis, bei Elternabenden?
Auf alle Fälle sind SIE die besten Botschafter*innen für die Sache – Sie machen deutlich, wie relevant unser ‚kleines Fach mit den großen Fragen‘ ist, das seinen Platz im Fächerkanon nicht verlieren soll.
Sie selbst sind die beste Werbung, durch engagierten, authentischen RU, durch Ansprache und Fürsprache für Schüler*innen (Seelsorge), durch Schul-Gottesdienste, durch soziale Projekte, die sehr oft in den Händen der RU-Lehrer*innen liegen, durch Kommunikation des Evangeliums in die Schulwelt hinein!
Damit Sie sich selbst auch gut aufgestellt wissen, nehmen Sie gerne alle Fortbildungsmöglichkeiten wahr und entscheiden Sie, was gerade für Sie von Bedeutung ist und Sie anspricht. Vieles wird online angeboten, manches präsentisch in näherer Umgebung, einiges auch im Kirchenbezirk. Die Studienleitungen des RPI haben vielfältige Angebote zusammengestellt. https://www.rpi-baden.de HERZLICHE EINLADUNG!
Und sprechen Sie mich bitte an, wenn Sie spezielle Fortbildungswünsche haben.
An dieser Stelle auch noch die Bitte einer Kollegin im Gemeindedienst, die ich sehr unterstütze.
Bitte thematisieren Sie an den weiterführenden Schulen die Konfirmation und laden Sie spätestens in Klasse 7 herzlich dazu ein. Etliche Jugendliche sind unentschlossen, nicht getauft und können die Informationen ihrer Reli-Lehrer*innen zu diesem Thema gut gebrauchen.
Zu guter Letzt: Alles auf Anfang – so fühlt es sich immer an, zu Beginn eines neuen Schuljahres. Neue Klassen, neugierige Gesichter – hoffentlich – und neue Herausforderungen – dazu wünsche ich Ihnen von Herzen alles, was Sie für den neuen Anfang brauchen, viel Gottesliebe, viel Menschenherz, viel Geistkraft.
Und unser Miteinander, das uns trägt und stützt.
In herzlicher Verbundenheit
gez. Christine Wolf
Die "Mitteilungen" und den Anhang zur Veranstaltungsreihe "Zukunft..." können Sie hier herunterladen:




