Diakon:innenkonvent trifft sich im Dekanat

Die Diakoninnen und Diakone trafen sich am Dienstag 27.6. zum Austausch in den Räumen des Dekanates

14 Diakon:innen arbeiten derzeit in der Südlichen Kurpfalz.
Neben dem Austausch im Bezirkskonvent zusammen mit den Pfarrer:innen treffen sie sich auch innerhalb ihrer Berufsgruppe zum kollegialen Austausch.

Beim letzten Treffen waren einige zum ersten Mal in den neuen Räumen des Dekanates in der Ringstr.23 in Wiesloch. Dekanatssekretärin Stefanie Krach führte zunächst durch die Räume, bevor die Kolleg:innen sich ausführlich aus ihren Arbeitsfeldern berichteten.
 

Die Regionalisierung im Zuges ekiba2032 Prozesses führt auch bei Diakon:innen zu veränderten Arbeitseinsätzen. Das war allen Beteiligten klar.
Beim neuen Denken in Kooperationsräumen werden religionspädagogische Kompetenzen sicher weiterhin eine große Rolle spielen.
Wie es gelingen kann, diese Themen in den Prozess gut einzubringen, war einer der Diskussionspunkte des Nachmittags.

Aber vor allem tat es gut, sich zu sehen.
Die Stellensituation der Diakon:innen ändert sich genau wie wie bei  den Pfarrer:innen im Bezirk schon jetzt. Ute Dumke wurde in Sandhausen verabschiedet im April. Jonathan Schumann wird im Sommer Plankstadt verlassen. Die Stelle in Eppelheim ist nach wie vor vakant. Wie immer ist Bewegung bei den Personalstellen im Bezirk.

Umso wichtiger ist es, die Zusammenarbeit mit veränderten Planzahlen in den neuen Kooperationsräumen auch aus dem Blickwinkel der gemeindepädagogischen Arbeitsfelder neu zu definieren.
Die Diakon:innen waren sich aber einig. Dieses Prozesse sind anstrengend und notwendig. Sie sind aber auch mutmachend und schaffen neue Sichtweisen auf die eigene Arbeit im Team mit den Pfarrkolleg:innen.



Einige Infos aus ekiba.de



Wussten Sie schon, dass Diakon*innen der Badischen Landeskirche...
  • in zahlreichen Arbeitsfeldern eingesetzt sind: z.B.in Kindertageseinrichtungen,
    der Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen bis Senior*innen,
    in der Seelsorge, im Kirchenbezirk, im Religionsunterricht und
    in verschiedenen Einsatzgebieten mit allgemein kirchlichem Auftrag wie in der Erwachsenenbildung, Öffentlichkeitsarbeit oder in der Klinikseelsorge?

    "Mit ihrer Tätigkeit haben sie (Diakon*innen) teil am Auftrag der Kirche, das Evangelium in Wort und Tat zu bezeugen und sie wirken in der Leitung der Gemeinde ihres Einsatzortes mit." D.h.Sie leiten gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen, den Pfarrer*innen die Gemeinde oder arbeiten in Dienststellen.

  • Ihre vielfältige Kompetenzen für den Einsatz gefragt sind?
    theologisches und pädagogisches Know-How für das Leiten und Begleiten von offenen und geschlossenen Gruppen für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen, für den Religionsunterricht und andere Bildungsarbeit, z.B. das Begleiten der religionspädagogischen Arbeit in evangelischen Kindertagesstätten 
    seelsorgerliches Interesse für das Gewinnen, Fördern und Begleiten ehrenamtlich tätiger Mitarbeiter*innen, die Seelsorge und den Besuchsdienst
    methodische und organisatorische Kompetenz für die Koordination von Gemeindeaktivitäten, die Durchführung von Seminaren und Freizeiten und die Mitwirkung im Gottesdienst und die Leitung von besonderen Gottesdiensten mit Zielgruppen

  • direkt bei der Landeskirche angestellt sind:"Unmittelbare Vorgesetzte sind bei Tätigkeiten für Pfarrgemeinden, Kirchengemeinden und Kirchenbezirken die Dekanin bzw. der Dekan; bezogen auf den Religionsunterricht, die/der Schuldekan*in.

  • sich in Konventen kollegial vernetzen, z.B.auf der Ebene der Kirchenbezirke in Diakonenkonventen und im Landeskonvent.
    "Der Landeskonvent dient dem Austausch über Fragen des Berufsstandes der Diakon*innen zwischen Vertreterinnen und Vertretern der Bezirkskonvente und dem Evangelischen Oberkirchenrat. Er berät den Evangelischen Oberkirchenrat in Fragen, die die Berufsgruppe betreffen, soweit nicht die Zuständigkeit der Mitarbeitervertretung gegeben ist." und setzt sich aus Vertreter*innen der Bezirkskonvente, des EOK, der EH-Freiburg und der MAV (beratend)
  • i.d.R. sechs Stunden Religionsunterricht pro Woche stemmen (bei einem ganzen Deputat).
     
  • in den ersten Dienstjahren ein zweijähriges Fortbildungsprogramm absolvieren: das Traineeprogramm  incl.  Mentoring - Begleitung durch eine/n erfahrenen Diakon*in - und Supervision - Beratung und begleitende Reflexion

    https://www.ekiba.de/infothek/berufsperspektiven

    Text: Elke Piechatzek, Diakonin in der Öffentlichkeitsarbeit

      
    Diakonin in Hockenheim
    Klinikseelsorgerin Schwetzingen
    Diakon in Plankstadt
    Diakonin in Alt - und Neulußheim
    Diakonin/ Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit & Fundraising
    Diakonin in Wiesloch
    Diakon in Eppelheim und bei der Bezirksjugend
    Diakonin in St. Ilgen
    Diakonin Wiesloch und Projekt Religionspädagogik in Evangelischen Kindertagesstätten
    Diakonin in Baiertal und Walldorf /Hochhardt