Eröffnungsabend der Regionalen Visitation Südost
Dienstag 20.6.2023 im Evangelischen Gemeindehaus Walldorf
Füreinander Miteinander - Regio Südost beginnt ihre Visitation

Mit einem Vorstellungsabend voller Überraschungen begannen die Kirchenältesten der Kirchengemeinden Baiertal-Dielheim, Schatthausen, St. Leon-Rot, Walldorf und der Paulus- und Petrusgemeinde Wiesloch die Regionale Visitation des Kirchenbezirks Südliche Kurpfalz. Der Gospelchor Walldorf eröffnete den Abend im Gemeindehaus Walldorf mit schwungvollen Liedern. Pfr. Uwe Boch begrüßte die Anwesenden bei heißem Wetter im Saal und die Regio Sprecherin Pfarrerin Katharina Wendler (St. Leon-Rot) erinnerte an Pausen und Getränkenachschub, bevor sie Kommission und Moderatoren vorstellte und dem „Verwöhnteam“ der Kirchengemeinde Walldorf für die Bewirtung dankte.
Dekanin Annemarie Steinebrunner und Schuldekanin Christine Wolf erläuterten die Idee der regionalen Visitation. Kirchengemeinden bekommen einen Besuch, der sich zwar „selbst einlädt“ aber bisher doch immer auch mit Freude begrüßt würde, bemerkte Wolf schmunzelnd. Im Strategieprozess ekiba2032 sei es für den Bezirkskirchenrat wichtig gewesen, die zukünfigen Kooperationsräume des Kirchenbezirks miteinander ins Gespräch zu bringen. Deswegen gäbe es nun statt sechs einzelnen Besuchen diese gemeinsame Visitation, die bereits zum vierten Mal im Kirchenbezirk stattfindet. Neben den Pfarramtsprüfungen und der Sichtung von Werkstücken der Pfarrer:innen und Diakon:innen in der Region, habe es bereits Besuche in religionspädagogischen Arbeitsfeldern gegeben. Kollegiale Beratungen und Vorbereitungssitzungen mit den Ältestenkreisen jeweils vor Ort ergänzen die Vorbereitungszeit.
Noch in der Pfingstzeit erinnerte Dekanin Annemarie Steinebrunner an Gottes guten Geist, eine Ressource, die nicht knapper werde. Mit ihm gelänge es „Anlauf zu nehmen“ und auch schwierige Zeiten zu meistern. Menschen, die miteinander und füreinander unterwegs seien, hätten in ihrem Glauben Halt. Ein Glaube, der neugierig sei und mit Gott rechne schaue weiter als bis zur Ressourcenplanung einer Landeskirche. Er schenke Mut und Möglichkeiten, wen man alleine nicht weiterwisse.
Welch großartige Ressourcen in den jeweiligen Gemeinden vorhanden sind, zeigte die anschliessende Vorstellungsrunde. Vom Wieslochsong der Petrusgemeinde über Szenen aus dem Dorfleben in Baiertal und Dielheim, Präsentationen der Vorsitzenden von Walldorf und Schatthausen, einem Koffer voller Impulse aus der Paulusgemeinde Wiesloch bis zu einem fiktiven Gespräch einer Neuzugezogenen in St.Leon-Rot beim Kirchenkaffee, war alles dabei. Die Ältesten der Kirchengemeinden haben mit diesen Präsentationen vielfältig, lebendig, informativ, humorvoll und nachdenklich ihre Gemeindesituationen dargestellt.
Wenn das Format Visitation mit dem Strategieprozess verbunden wird, dann geht es um thematische Zielvereinbarungen für Regionen. Mit Quizfragen von Pfarrerin Jana Bräuchle und Pfarrerin Regina Sorg wurden die vier gewählten Themenbereiche erst einmal spielerisch in Kleingruppen unter die Lupe der Verantwortlichen der Gemeinden genommen. Konfirmation, Kirchenmusik, Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit – zu diesen vier Themen werden in den kommenden zwei Wochen Themenabende stattfinden. Die dort vereinbarten Ziele werden sicher dem Regionalisierungsprozess helfen. In der letzten Woche der Visitation werden dann die Zielvereinbarungen in weiteren Sitzungen abgestimmt. Beim Abschlussgottesdienst am 9. Juli 2023 ebenfalls in Walldorf werden die abgestimmten Zielvereinbarungen vorgestellt.
Wie kann Kirche in der Region sich besser vernetzen, mit welchen Formaten und Ressourcen bleibt Kirche und Glaube relevant? Das ist die Idee dieses Besuches, sich miteinander inhaltlich auf die Zukunft vorzubereiten. Gottes guter Geist war spürbar im „heißen“ Gemeindesaal beim Kennenlernen, Miteinander singen und sich austauschen.
Die Region Südost hat bereits beim Vorbereiten deutlich gemacht.
"Wenn Christenmenschen in die Zukunft gehen, tun sie das miteinander und füreinander."
Noch in der Pfingstzeit erinnerte Dekanin Annemarie Steinebrunner an Gottes guten Geist, eine Ressource, die nicht knapper werde. Mit ihm gelänge es „Anlauf zu nehmen“ und auch schwierige Zeiten zu meistern. Menschen, die miteinander und füreinander unterwegs seien, hätten in ihrem Glauben Halt. Ein Glaube, der neugierig sei und mit Gott rechne schaue weiter als bis zur Ressourcenplanung einer Landeskirche. Er schenke Mut und Möglichkeiten, wen man alleine nicht weiterwisse.
Welch großartige Ressourcen in den jeweiligen Gemeinden vorhanden sind, zeigte die anschliessende Vorstellungsrunde. Vom Wieslochsong der Petrusgemeinde über Szenen aus dem Dorfleben in Baiertal und Dielheim, Präsentationen der Vorsitzenden von Walldorf und Schatthausen, einem Koffer voller Impulse aus der Paulusgemeinde Wiesloch bis zu einem fiktiven Gespräch einer Neuzugezogenen in St.Leon-Rot beim Kirchenkaffee, war alles dabei. Die Ältesten der Kirchengemeinden haben mit diesen Präsentationen vielfältig, lebendig, informativ, humorvoll und nachdenklich ihre Gemeindesituationen dargestellt.
Wenn das Format Visitation mit dem Strategieprozess verbunden wird, dann geht es um thematische Zielvereinbarungen für Regionen. Mit Quizfragen von Pfarrerin Jana Bräuchle und Pfarrerin Regina Sorg wurden die vier gewählten Themenbereiche erst einmal spielerisch in Kleingruppen unter die Lupe der Verantwortlichen der Gemeinden genommen. Konfirmation, Kirchenmusik, Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit – zu diesen vier Themen werden in den kommenden zwei Wochen Themenabende stattfinden. Die dort vereinbarten Ziele werden sicher dem Regionalisierungsprozess helfen. In der letzten Woche der Visitation werden dann die Zielvereinbarungen in weiteren Sitzungen abgestimmt. Beim Abschlussgottesdienst am 9. Juli 2023 ebenfalls in Walldorf werden die abgestimmten Zielvereinbarungen vorgestellt.
Wie kann Kirche in der Region sich besser vernetzen, mit welchen Formaten und Ressourcen bleibt Kirche und Glaube relevant? Das ist die Idee dieses Besuches, sich miteinander inhaltlich auf die Zukunft vorzubereiten. Gottes guter Geist war spürbar im „heißen“ Gemeindesaal beim Kennenlernen, Miteinander singen und sich austauschen.
Die Region Südost hat bereits beim Vorbereiten deutlich gemacht.
"Wenn Christenmenschen in die Zukunft gehen, tun sie das miteinander und füreinander."
Fotos und Bericht: Elke Piechatzek




