Die katholische und evangelische Kirchengemeinde Hockenheim reagieren mit Entsetzen und Trauer auf den gewaltsamen Tod der beiden Geschwisterkinder in Hockenheim.
Trauer in Hockenheim

Pfarrer Christian Müller und Pfarrer Michael Dahlinger, die vormittags in den Kirchen noch Ostergottesdienste gefeiert hatten, zeigen sich geschockt. Ihre Gedanken, so beide Seelsorger, seien zuerst bei den Angehörigen, dem Vater und den Großeltern, die mit dieser Gewalttat grausam konfrontiert wurden — aber auch bei der Mutter:
»Diese Tat ist unfassbar und unbegreiflich. Es bleiben so viele Fragen offen. Wir werden diese Fragen im Gebet an Gott weitergeben und ihn um Frieden für die beiden Kinder bitten sowie um Trost für die Angehörigen.«
»Diese Tat ist unfassbar und unbegreiflich. Es bleiben so viele Fragen offen. Wir werden diese Fragen im Gebet an Gott weitergeben und ihn um Frieden für die beiden Kinder bitten sowie um Trost für die Angehörigen.«
Pfarrer Michael Dahlinger war zudem Teil des Notfallseelsorgeteams, das sich am Ostersonntag um Angehörige und Rettungskräfte vor Ort kümmerte. »Wenn ich eines als Notfallseelsorger gelernt habe, dann ist es, solche Situationen mit den Leidenden auszuhalten, Gefühlen und Gedanken Raum zu geben, vorschnelle Bewertungen zu unterlassen und besonnen zu reagieren.«
Am Freitag, 14. April, 18.30 Uhr luden die evangelische und die katholische Kirchengemeinde Hockenheim zu einem öffentlichen Trauergottesdienst in die katholische Kirche St. Georg ein. Der Gottesdienst sollte dem Entsetzen und den offenen Fragen, die der gewaltsame Tod zwei Geschwisterkinder am Ostersonntag bei vielen Menschen in Hockenheim ausgelöst hat, einen Ort geben und Raum für Gottes Trost ermöglichen. Der Gottesdienst wurde von den beiden Pfarrerin Michael Dahlinger und Christian Müller gestaltet.




