Themenabend Diakonie und Seelsorge

Expert:innen aus kommunalen und diakonischen Beratungsstellen diskutierten mit Kirchenältesten über Alltagssituationen, Übergänge, in denen Menschen in Not geraten und Hilfe brauchen.  Ein gemeinsames Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit war das Ziel, das sich die Beteiligten für das Jahr 2023 vorgenommen haben.
 

Quelle: Stefanie Uhlig und Sibylle Holzwarth

Das Kirchenrad war der Eyecatcher des Abend im Ketscher Begegnungshaus beim Themenabend Diakonie. Aber noch viel mehr galt es zu hören und wahrzunehmen, was die unterschiedlichen Gäste zu sagen hatten.
Übergänge waren die Überschrift des Abends.
Im Leben eines Menschen gibt es viele Übergänge.
Kirche ist an entscheidenden Stellen im Leben mit liturgischen Angeboten präsent. Taufe, Konfirmation, Hochzeit, Jubiläen und auch wenn das Leben zu Ende geht. Kirche kann so einen wichtigen Beitrag leisten diese Übergänge bewusst zu begleiten. Doch wie sieht es aus, wenn diese Übergänge sich schwierig gestalten oder ungeplant und plötzlich gemeistert werden sollen? Ein früher Tod eines Familienmitgliedes, eine Lebenssituation, die sich durch Krankheit oder Alter plötzlich ändert und anderes. Wie kann Kirche da Begleiterin sein? Welche Angebote braucht es in der Region und wie können wir dies mit unseren Ressourcen umsetzen.
Die Expert:innen beim Themenabend Diakonie und Seelsorge haben die Anwesenden beim Themenabend Diakonie durch ihre Beispielgeschichten ins Gespräch gebracht.
Kindertagesstätten, das Diakonische Werk, der Diakonieverein Schwetzingen, Sozialstation, Nachbarschaftshilfe, Obdachlosenfrühstück Ketsch, Seniorentreff und die Arbeit mit Geflüchteten.
Das Erstaunen war groß bei den Teilnehmenden, wie vielfältig bereits heute Angebote sind und wie wenig diese bekannt untereinander sind.
In den Gruppen wurde angeregt diskutiert. Spätestens hier begegneten sich alle auf Augenhöhe und jegliches Fremdheitsgefühl wich einer motivierten und engagierten Stimmung.
Die Ergebnisse aus den Kleingruppen wurden gesammelt und durch die ModeratorInnen geschärft und auf den Punkt gebracht.
Diakonie und Kirchengemeinde sollen wieder enger miteinander in Kontakt gebracht werden.
Das Ziel der Visitation war schnell beschrieben:
Wir professionalisieren unsere Öffentlichkeitsarbeit in Bereich Diakonie und Seelsorge.
Dazu wird ein Konzept 2023 miteinander erarbeitet.

Weitere Verabredungen waren:
Die Demenzgottesdienste sollen in allen sechs Kirchengemeinden und online stattfinden. Im Anschluss daran gibt es Beratungs- und Gesprächsangebote in Zusammenarbeit mit (externen) Partner.  
Alle Gemeinden bedenken ihre Angebote im Hinblick auf Barrierefreiheit und Teilhabe (Hör- und Sehbehinderung nicht vergessen)
Der Diakoniewegweiser Südliche Kurpfalz ist eine wichtige Broschüre, da sie Telefonnummern enthält. Für einige Menschen bleibt es wichtig, analog Ansprechpartner zu erreichen.
 
  


Text: Sibylle Holzwarth und Elke Piechatzek
Fotos: Stefanie Uhlig und Sibylle Holzwarth