Regionale Visitation in HoRAN

Der Kirchenbezirk Südliche Kurpfalz wird in den nächsten zwei Jahren die Besuche der Gemeinden durch den Bezirkskirchenrat - Visitationen genannt - nicht mehr in Einzelgemeinden abhalten, sondern  jeweils für jede der vier Regionen im Bezirk.
Den Anfang macht die Region HoRAN. Die Kirchengemeinden Hockenheim, Reilingen, Alt- und Neulußheim .



"Erklärtes Ziel dabei ist es, Kräfte zu bündeln und parallel oder doppelt laufende Tätigkeiten dort zusammenzufassen,wo es Sinn macht. Die Visitation wird weniger den Charakter einer Inspektion als den einer kreativen Ideenschmiede haben", wie es Michael Dahlinger im Hockenheimer Gemeindebrief beschreibt.

Das Vorbereitungsteam hat vier Themenfelder für die Zukunft benannt, die jeweils an einem Abend in einer der Gemeinden besprochen werden.
Unter Einbeziehung weiterer Spezialist:innen werden Vereinbarungen
für regionale Zusammenarbeit mit Bezug zum jeweiligen Thema getroffen.

Im ersten Bereich Kinder- und Jugendarbeit wird intensiv über die Arbeit auch an den Schulen, in denen Schüler:innen aller vier HoRAN-Gemeinden anzutreffen sind, nachgedacht.

Bei »Kirchenmusik in der Region« werden musikalische Angebote der Region koordiniert und abgestimmt, um vielen Menschen die Gelegenheit zu bieten, durch Kirchenmusik denGlauben zu erleben.

Der dritte Abend wird sich einem regionalen Gottesdienstkonzept widmen.

In vierten Schwerpunkt werden Kasualien, also Taufe, Hochzeit, Beerdigung in der Region besprochen.  Der Leitgedanke »Gott sagt ja zu dir, und wir tun es auch!« soll dabei eine wichtige Rolle spielen.

Das Ziel der regionalen Visitation wird die Beantwortung der für die Zukunft wichtigen Frage sein, wie Evangelische Kirche in der Region, Menschen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen mit weniger Ressourcen besser erreichen kann.

Dekanin Annemarie Steinebrunner und die Visitationskommission sind sich auch der künftigen Kürzungen der Sach- und Personalmittel der Landeskirche in Baden bewusst. Dennoch geht es jetzt um kreative neue Ideen und nicht das Erschrecken vor den neuen Zahlen.
Dekanin Annemarie Steinebrunner dazu in einer Pressemitteilung: „Kirche wird sich transformieren, verändern, sich auf die neuen Gegebenheiten einstellen. Das gelingt nur, wenn viele am Veränderungsprozess beteiligt sind. Wir werden manches aufgeben, Gelingendes stärken, Neues wagen. Wir werden den Gestaltungsspielraum, den wir auch bei zurückgehenden Ressourcen immer noch haben, nutzen und fröhlich und kreativ die Botschaft von Gottes Liebe weitergeben. Kirche wird weiter da sein für die Menschen, auch wenn sich Rahmenbedingungen ändern.


Kontakt:

Elke Piechatzek

Diakonin/ Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit & Fundraising

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