Neuanfang im Kirchenbezirk

die Neuen stellen sich vor:

Walldorf: Dr. Uwe Boch und Henriette Freidhof
Sandhausen: Pfarrer im Probedienst Dr. Mathias Thurner.
Schwetzingen: Pfarrerin im Probedienst Dr. Franziska Beetschen
Wiesloch: Pfarrerin Sabine König beginnt ihren Dienst
 

Plankstadt und Leimen : Christiane Banse und Lena Hupas bleiben nach ihrem Probedienst als Pfarrerinnen

 
 
 
 
 
 
Sandhausen:
Vom Fächer auf die Düne - Pfarrer im Probedienst Dr. Mathias Turner
Mein Name ist Mathias Thurner. Zusammen mit meiner Frau und unseren 3 Kindern im Alter von 7, 5 und 2 bin ich vor kurzem aus der Karlsruher Weststadt ins schöne Sandhausen gezogen. Nach dem Weggang von Pfarrerin Henriette Freidhof nach Walldorf bin ich seit 1. September als Pfarrer im Probedienst in Sandhausen eingesetzt.
Hinter mir liegt das Vikariat, d. h. die kirchliche Ausbildung zum Pfarrer, das ich in den vergangenen 2 Jahren in der evangelischen Gemeinde in Karlsruhe-Rüppurr absolviert habe. Zuvor habe ich Evangelische Theologie und Religionswissenschaft in Heidelberg und Südindien studiert und war anschließend in Heidelberg Doktorand am Lehrstuhl für Religionsgeschichte und interkulturelle Theologie. Daneben habe ich an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe unterrichtet. Im August wurde ich in Heidelberg zum Dr. theol. promoviert.
Die Theologie war mir nicht in die Wiege gelegt. Nach der Realschule habe ich zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann in Karlsruhe gemacht und danach noch zweieinhalb Jahre in diesem Beruf gearbeitet. In der evangelischen Jugendarbeit wurde mein Interesse für Theologie geweckt. Deshalb entschloss ich mich dazu, das Abitur nachzuholen und Theologie zu studieren und bin heute sehr froh darüber. Theologie ist für mich eine Lebenswissenschaft, weil sie nach den Wurzeln unserer Existenz fragt. Sie tut das im Licht des Glaubens an den lebendigen Gott, doch der Zweifel gehört für mich selbstverständlich dazu. Obwohl ich heute keine Geldanlagen und Kredite mehr verkaufe, bin ich dankbar, auch diese Erfahrungen mit in mein Amt als Pfarrer einbringen zu können.
 
Am Pfarrberuf begeistert mich, mit Menschen jeden Alters und in allen Lebenslagen über Gott und die Welt ins Gespräch zu kommen: Wie kann unser Leben gelingen? Was gibt uns Hoffnung und Kraft zum Leben? Wie finden wir Orientierung und Identität im Leben? Was können wir tun für eine gerechtere Welt und eine sauberere Umwelt?
 
Ich freue mich, Sie bald kennenzulernen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!
 
Herzliche Grüße
Ihr
Mathias Thurner
 

 
Walldorf:
Henriette Freidhof beim Gruß aus der Stadtkirche:

 
Uwe Boch:
Ich heiße Uwe Boch, bin 56 Jahre alt, geborener Wieslocher und überzeugter Kurpfälzer. Ich wohne seit 5 Jahren hier in Walldorf, bin verheiratet und habe zwei Söhne, die in den letzten beiden Jahren im Konfi-Unterricht in Walldorf waren. In Heidelberg und Tübingen habe ich Theologie studiert, in Tübingen wurde ich auch zum Doktor der Theologie promoviert. Nach Stationen in Gengenbach bei Offenburg, Mosbach und Eppingen habe ich 1997 meine erste Pfarrstelle in Mannheim-Käfertal angetreten. 2006 wurde ich Pfarrer im Schuldienst in Mannheim-Schönau. Dort am Johanna-Geissmar-Gymnasium werde ich bis Sommer weiterhin Religion, Psychologie und Methodenkunde unterrichten. Nun freue ich mich darauf, hier in Walldorf als Gemeindepfarrer zu arbeiten und bin gespannt darauf, Sie, die Walldorferinnen und Walldorfer, kennen zu lernen.
In meiner Freizeit werden Sie mich sicher oft auf dem Fahrrad in den Wäldern rund um Walldorf treffen können, immer mit der Fotokamera um den Hals, denn ich genieße es sehr, mich draußen in der Natur zu bewegen. Mehrere Lieblingsbeschäftigungen bestimmen mein nicht berufliches Leben: Ich bin ein großer Fan der Insel Irland. Ich mag das Land und die Leute und kann dort sehr gut entspannen und Kraft tanken für das, was der Beruf mit sich bringt. Außerdem spiele ich regelmäßig und mit viel Hingabe Snooker, das ist eine Variante von Billard. Sie werden mich oft dunkel angezogen antreffen, nicht beruflich, sondern wegen meines Musik- und Fußballgeschmacks, der auch den Kleidungsstil schon immer beeinflusst hat. Der FC St. Pauli hat es mir angetan (ich bin also kein Erfolgsfan), weil die menschenfreundliche und politisch klare Linie dieses Vereins im ansonsten eher menschenverachtenden Fußballgeschäft mich faszinieren. Mit meinem Sohn Paul besuche ich außerdem gerne Deutsch-Punk-Konzerte in der weiteren Umgebung. Musik spielt auch privat eine große Rolle. Ich spiele leidenschaftlich gern Gitarre und singe dazu, wobei die Betonung eher auf leidenschaftlich als professionell liegt.
Ich fühle mich dort wohl, wo Menschen ernst genommen werden, mit ihren Bedürfnissen und Sorgen, aber auch mit ihrer Freude am Leben. Und ich möchte die Menschen hier in Walldorf gerne ebenso ernst nehmen und schätzen, damit wir zusammen das Leben in unserer Stadt und unserer Kirchengemeinde gestalten können.
Und so freue ich mich darauf, die Walldorferinnen und Walldorfer noch näher und besser kennen zu lernen – sprechen Sie mich ruhig an, falls Sie mich erkennen. Ich freue mich auf die Begegnungen in den nächsten Monaten und Jahren, und wünsche mir, dass die Leute hier mir offen und ehrlich begegnen, so wie ich es in der Kurpfalz gewohnt bin.
Herzliche Grüße
Uwe Boch


Einführung Henriette Freidhof und Uwe Boch
Sonntag 27. September 2020
18 Uhr
Evangelische Stadtkirche Walldorf
 
 
 
 
 
 
 
 

Wiesloch:
Am 1.September habe ich meinen Dienst in Wiesloch begonnen und wurde von vielen Ältesten der Petrusgemeinde zusammen mit den Hauptamtlichen sehr freundlich begrüßt.
Nach Heidelberg, Eberbach und Denzlingen ist Wiesloch nun voraussichtlich meine letzte Pfarrstelle. Überall habe ich in Dienstgruppen gearbeitet, wenn diese auch jedes Mal eine andere Zusammensetzung hatten.
Der Austausch und das miteinander Planen und Entwickeln sind für mich bei der Arbeit im Team besonders wichtig. Durch die aktuelle Situation hat sich da manches verändert, aber es entsteht auch viel Neues und Spannendes.
So hat u.a. mein geplantes Kontaktstudium wegen Corona nicht stattgefunden. Dafür entwickelten sich neue Gottesdienstformen und vieles andere, was sonst vermutlich nicht entstanden wäre.
Auch in Zukunft werden – nicht nur im Blick auf Corona – die eine oder andere Herausforderung anzugehen sein und ich bin neugierig, welche Ideen und Möglichkeiten sich da öffnen und sich erschließen werden.
Auf viele Begegnungen in unterschiedlichster Weise freue ich mich so wie auf die Aufgaben, die hier in Wiesloch auf mich warten, und vor allem auf die Zusammenarbeit im Team und mit den Ehrenamtlichen.
Am 27.September werde ich eingeführt. Wenn auch nur eine begrenzte Anzahl von Gemeindegliedern und Gästen direkt beim Gottesdienst dabei sein können, sind doch alle herzlich eingeladen per Übertragung daran teilzunehmen.
Bis vielleicht zu einem persönlichen Kennenlernen bleiben Sie behütet.
 
Herzliche Grüße Sabine König


Gottesdienst mit Einführung von Pfarrerin Sabine König

am Sonntag 27. September
10 Uhr
und per Livestream
youtube Kanal
 
 
 
 
 
 
 
Schwetzingen:
Juten Tach! Mein Name ist Dr. Franziska Beetschen. Ich bin die neue Pfarrerin (im Probedienst). An meiner Begrüßung erkennen Sie schon, ich komme nicht von hier. "Wo komm ́ ich nu wech?" würde man in meiner Heimat fragen. Ich komme aus Ostwestfalen-Lippe (NRW). Ende der 80er wurde ich in die Welt geworfen und fand mich im Teuto-burger Wald wie-der. Dort wuchs ich zwischen Kuhstall und Kirchturm auf. Nach dem Abitur zog es mich für mein Theologiestu-dium in die große, weite Welt ... Ich kam aber nicht mal 200 Kilometer weit und studierte in Wupper-tal. Das erhöhte Regenaufkommen im Bergi-schen Land trieb mich zügig in den Süden nach Heidelberg. Dort gefiel es mir so gut, dass ich an der Theologischen Fakultät weiterarbeitete und zu den Möglichkeiten und Grenzen der evangelischen Taufe forschte. Das Tauf-Thema war trockener als erwartet. Mit Büchern allein lässt sich Kirche nicht gestalten. Mir wurde klar, dass ich in die kirchliche Praxis wollte. Nach inzwischen 10 Jahren in Heidelberg wechselte ich in die Badische Landeskirche. Die Lippische Rose hat in der Rhein-Neckar-Region längst Wurzeln geschlagen.In meinem Vikariat konnte ich in Heddesheim unter dem Mentorat von Pfarrerin Franziska Stoellger aufblühen und viele Erfahrungen im Gemeindeleben sammeln. Nun freue ich mich darauf, mit meiner Verlobten nach Schwetzingen zu ziehen.Was habe ich alles im Gepäck?
- Freude am gemeinsamen Austausch und Leben im christlichen Glauben.
- Neugierde darauf, was und wem ich be-gegnen darf.
- Eine -hoffentlich nicht so schnell versie-gende -Kreativität,und Spaß daran, im Team Unerwartetes zu gestalten.
- Vielfältige Hobbys wie Wandern, Westernreiten, Gaming und Life-Rollenspiel, die ich gerne mit meinem Glaubensleben verbinde.
- Vertrauen auf Gott, dass er uns auf allen guten und schlechten Wegen begleitet.
Ich hoffe, dass ich mich mit meinen Begabungen in Schwetzingen einbringen kann und träume von einer Kirche in Vielfalt, die jeden Tag etwas zu kommunizieren hat. Träumen Sie gerne mit!.
Herzliche Grüße
Ihre Pfarrerin Dr. FRANZISKA BEETSCHEN

Dr. Franziska Beetschen wird am 13. September im Gottesdienst begrüßt.
 
 
 
 
Leimen und Plankstadt

Lena- Marie Hupas und Christiane Banse sind nach dem Probedienst in ihren Kirchengemeinden als Pfarrerinnen berufen worden und bleiben im Kirchenbezirk. Wie schön.

Hier die Termine für die Gottesdienste mit Einführung:


Sonntag 4. Oktober Mauritiuskirche Leimen
10 Uhr Gottesdienst mit Einführung von Pfarrerin Lena Hupas

Sonntag 27. September Evangelische Kirche Plankstadt
10 Uhr Gottesdienst mit Einführung von
Pfarrerin Christine Banse