Willkommen im Kirchenbezirk
Karin Treiber seit 1.9. in der Petrusgemeinde Wiesloch
Natalie Wiesner seit 1.9. in Leimen
Tobias Habicht seit 1.9. in Oftersheim
und Marcel Demal seit 1.7. als Pfarrer in Brühl
Karin Treiber - Vertretungseinsatz in der Petrusgemeinde Wiesloch
Ich bin 57 Jahre alt, und aufgewachsen inmitten einer Großfamilie mehrerer Generationen unter einem Dach. Der Kreuzkirche in Heidelberg-Wieblingen gegenüber, begleitete mich der viertelstündliche Glockenschlag. Sonntags ließ ich mich zum Kindergottesdienst in den Kirchenraum rufen. Hören auf die Geschichte Gottes mit uns Menschen ist mir zu einer Nahrung geworden. Sie betrifft den ganzen Leib. Und unser Antworten auf Gottes Wort ist ja so vielfältig, bunt und unterschiedlich. Eine mögliche Antwort ist für mich die Musik, wie beim Singen. Sonntags, nach dem Mittagessen in meiner Familie, sangen meine Mutter und ich beim Abwasch. Dieser Schatz bleibt mir bis heute. Elisabeth von Thadden, deren Haltung und Tatkraft, bewegten mich als Schülerin ihrer Schule sehr. Welchen Halt mag sie vor dem Hintergrund ihrer Zeit in den Worten Jesu gefunden haben: „denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.“ Dankbar bin ich für die Begleitung Gottes in meinem Leben und das Segensgeschenk unserer vier Kinder, zwei Töchter und zwei Söhne, jetzt im Alter zwischen 27 und 20 Jahren. Theologie treiben, den Glauben ins Leben ziehen, - dies bewog mich zum Studium in Heidelberg, Jerusalem und Bern, später zur Ausbildung zur Bibliologin und Kirchenpädagogin. Ich freue mich sehr auf die Schritte hin zu Ihnen, auf unseren gemeinsamen Weg während meiner Zeit hier in der Petrusgemeinde. Zuvor tat ich meinen Probedienst in der Altstadtgemeinde Heiliggeist-Providenz und der Luthergemeinde in Heidelberg. Bei allem, was wir gemeinsam tun, vertraue ich auf den Segen Gottes. Dazu sind wir auf die gegenseitige Fürbitte angewiesen. Gottes Geist kennt den kurzen Weg in unser Herz. Er ist Türöffner, und beim Ankommen ist er immer schon da, öffnet die schweren Tore und die leichten Schwingtüren. Seien Sie sehr herzlich gegrüßt!
Ihre Karin Treiber, Pfarrerin
Natalie
Neue Pfarrerin in Leimen
im Gespräch
Frau Pfarrerin Natalie Wiesner ist seit Anfang September in das Pfarrhaus in der Kapellengasse Leimen gezogen. Hier erzählt sie ein bisschen aus ihrem Leben und Alltag und was sie an der Arbeit in der Gemeinde besonders spannend findet.
Frau Wiesner, woher kommen Sie?
Das ist eine Frage, die ich Ihnen und mir sehr unterschiedlich beantworten kann. Meine Heimatstadt ist Baden-Baden. Dort habe ich die letzten Monate auch (wieder) gelebt und gearbeitet. Aber eigentlich komme ich aus Bad Säckingen, wo ich von 2007-2018 als Pfarrerin gelebt und gearbeitet habe. Eigentlich wollten meine Familie und ich für die nächsten 6 Jahre in eine Auslandsgemeinde. Doch dieses Projekt hat sich leider nicht verwirklichen lassen. Das war zunächst eine Enttäuschung, die wir verarbeiten mussten. Wir haben uns im letzten Jahr Zeit gelassen, darüber nachzudenken, wo wir uns niederlassen. Und jetzt freuen wir uns in Leimen zu sein.
Und wie sind Sie da auf Leimen gekommen?
Mein Mann hat Anfang März eine neue Tätigkeit in einer Erziehungsberatungsstelle in Heppenheim, Bergstraße aufgenommen. Da war dann schon bald klar, wir müssen uns nach Nordbaden orientieren. In den Stellenausschreibungen der Badischen Landeskirche bin ich dann über die Pfarrstelle in Leimen „gestolpert“.
Was hat Ihnen den an Leimen gefallen, als Sie sich beworben haben?
Das Profil der Gemeinde mit Kindergarten, Familienzentrum und natürlich auch die Kirchenmusik hat mich gleich angesprochen. Auch, dass zwei Pfarrpersonen im Gruppenpfarramt sich gegenseitig ergänzen können, ist mir aus meiner Gemeinde in Bad Säckingen wohl bekannt. Natürlich freuen wir uns als Familie über das Haus in der Kapellengasse mit dem riesigen und wunderschönen Garten.
Was hat dann letztlich den Ausschlag gegeben?
In den informellen Gesprächen vorab, in der gemeinsamen Sitzung mit dem Kirchengemeinderat und beim Vorstellungsgottesdienst konnte ich ein breites Interesse am Wohl der Kirchengemeinde feststellen. Jede/jeder tut an seinem Platz das Beste für das große Ganze. Das war mein Eindruck.
Im Dezember wird der Kirchengemeinderat neu gewählt. Was ist Ihnen in der Zusammenarbeit mit diesem Leitungsgremium der Kirchengemeinde, in dem Ehrenamtliche gemeinsam mit den Pfarrpersonen die Geschicke der Gemeinde lenken, wichtig besteht. Worauf legen Sie wert?
Ich habe ja erst eine Sitzung des Kirchengemeinderats erlebt und kann deswegen noch nicht viel über die bisherige Arbeit sagen. Doch ich bin überzeugt, dass alle amtierenden Kirchengemeinderäte mit viel Herzblut bei der Sache sind. Manche haben jetzt für sich entschieden, dass die Zeit gekommen ist, das Amt abzugeben. Auch damit andere Menschen, die wir angesprochen haben, die Chance bekommen, mitzugestalten. Denn das ist bei aller Arbeit das Attraktive an dieser verantwortungsvollen und oft auch zeitaufwendigen ehrenamtlichen Tätigkeit. Für mich persönlich sind einige Eigenschaften besonders wichtig, die ein zukünftiges „KGR-Mitglied“ mitbringen sollte und natürlich alle, die in diesem Gremium sitzen (die Pfarrpersonen mit eingeschlossen):
Zum einen Verlässlichkeit und Loyalität gegenüber den anderen Mitgliedern des Gremiums (haupt-oder ehrenamtlich) und dass man sich gegenseitig respektiert und die Arbeit des anderen wertschätzt. Zu anderen dass man sachlich auch an emotional aufgeladene Themen herangeht und gefasste Beschlüsse mitgetragen werden, auch wenn sie nicht ganz die eigene Ansicht widerspiegeln. Und das wichtigste finde ich, dass man über den Tellerrand auf das Ganze der Gemeinde schauen kann. Natürlich ist auch einfach mal anpacken angesagt. Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen: wenn das Leitungsgremium mit Freude arbeitet, dann wirkt das ansteckend in die Gemeinde hinein und darüber hinaus.
Tobias Habicht Oftersheim
stellt sich vor.
Vorstellung Pfarrer Tobias Habicht
Mein Name ist Tobias Habicht, seit dem 1. September 2019 bin ich der Neue auf der Pfarrstelle II der evangelischen Kirchengemeinde Oftersheim. Ich bin 32 Jahre alt und stamme gebürtig aus Heidelberg.
Ich bin verheiratet mit Lena Haug-Habicht, sie ist Kirchenmusikerin (eine Leidenschaft, die wir beide teilen und über die wir uns kennengelernt haben). Gemeinsam haben wir 2015 und 2018 Nachwuchs bekommen, unsere Kinder Paula und Jakob erfüllen uns mit großer Freude.
Aufgewachsen bin ich in Heidelberg und Neckargemünd mit fünf Geschwistern in einem altphilologisch-musikalisch geprägten Elternhaus, mehreren Haustieren (u.a. Hasen, Hunde, Fledermäuse) und viel Besuch durch Freundinnen und Freunde. Die offene Tür als Symbol der Gastfreundschaft und des Angenommenseins ist mir daher ein liebgewordenes Bild!
Meine bisherigen Stationen in Ketsch zum Vikariat und Bühlertal zum sogenannten „Probedienst“ in den Talgemeinden waren lehrreiche Zeiten, in denen ich viele Erfahrungen sammeln konnte. Die letzten Monate vergingen für uns wie im Flug: nach meiner Bewerbung in Oftersheim, dem Vorstellungsgespräch im KGR, der Vorstellung im Gottesdienst und dem Wahlgottesdienst sind wir vor wenigen Wochen als Familie ins Pfarrhaus gezogen, mit viel Motivation mit Ihnen Gemeinde zu leben, zu gestalten und weiterzuentwickeln! Schön, dass so viele Menschen sich hier mit aller Kraft einbringen, um gemeinsam ein Stück von Gottes Reich hier auf Erden anbrechen zu lassen.
Unser Dank gilt dem Kirchengemeinderat und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die uns mit offenen Armen empfangen und sich mit und für uns freuen. Die auch den (wirklich sehr kurzen) Übergang geschmeidig mitgestalten. Einfach stark, was sie leisten – wir finden ein in vielerlei Hinsicht bestelltes Haus vor: Ein echtes Geschenk!
Für alles Neue, für alle anstehenden Herausforderungen wissen wir: An Gottes Segen ist alles gelegen. Diesen Segen erbitten wir im Gebet für Sie und uns und die vor uns liegende Zukunft! Wir freuen uns darauf, Sie alle kennenzulernen, mit Ihnen zu leben und zu arbeiten, mit Ihnen und von Ihnen zu lernen!
Ihr Pfarrer Tobias Habicht & Familie







