„Suche Frieden und jage ihm nach!“ Psalm 34,15
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
nach meinen Studienwochen in Jerusalem hat dieser Psalmvers eine besondere Bedeutung gewonnen. ..
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
nach meinen Studienwochen in Jerusalem hat dieser Psalmvers eine besondere Bedeutung gewonnen. ..
„Suche Frieden und jage ihm nach!“
In diesem Sinn wünsche ich ein erfolgreiches Suchen und hoffentlich Finden!
Und ich freue mich, wenn wir miteinander unsere Erfahrungen teilen. Im gemeinsamen Gespräch liegen viele Chancen auf Verständigung und Veränderung. Auch das nehme ich aus diesen Wochen mit: Weiterhin die Hoffnung zu teilen, dass Veränderung möglich ist, dass Umkehr passieren kann, dass andere Wege gegangen werden können.
Das gilt auch für ein weiteres Thema, das mich umgetrieben hat. Aufgeschreckt durch den wachsenden Rechtspopulismus in vielen europäischen Ländern und den oft auch damit verbundenen Antisemitismus hab ich nach neueren Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufe geschaut, die den Holocaust in den Blick nehmen und für die heutige junge Generation durch Unterrichtsmaterialien aufbereiten. Lehrkräfte können auf den Seiten der Internationalen Schule für Holocaust-Studien ISHS sehr gute Informationen finden. Dazu mehr unter dem Link ‚Aktuelles‘.
In dieser jüdisch-muslimisch-christlichen Welt ist aber – Gott sei Dank! – neben allen Konflikten auch die Freude an der Offenbarung Gottes spürbar. Aller Orten Gottesdienst, Feiertage, Dank und Lob dem EINEN. Die 99 schönen Namen Gottes sprechen ebenso davon wie die vielfältigen Psalmen in der jüdischen und auch in der christlichen Liturgie.
Ein Eintauchen in diese poetischen Lieder ist immer wieder ein Gewinn. Und auch die dazu weiterführende Literatur.
Erleben ist vielschichtig und kann nicht in Gänze berichtet werden. Gerne dürfen Sie mich ansprechen auf meine Erfahrungen, die ich in den letzten Wochen machen konnte. Und so freue ich mich auf ein Wiedersehen mit Ihnen und euch auf den Fortbildungen, gerade auch auf dem ökumenischen religionspädagogischen Tag im Februar.
Eine reiche angefüllte Zeit liegt hinter mir – auf eine reiche sich neu füllende Zeit freue ich mich. Gewesenes und Kommendes – alles stelle ich unter den Segen Gottes.
Und dieser Segen soll auch Ihre Zeit behüten.
Herzlich
Ihre
gez.
Christine Wolf