Masterplan Liegenschaftsprojekt

Bilder der Infoveranstaltungen im Mai und Juli

Nach vier Regionaltreffen geht es jetzt an den Masterplan, der am 18. Oktober der Bezirkssynode vorgestellt wird.
Ein Blick hinter die Kulissen der Liegenschaftsplanung im Kirchenbezirk.

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Im Liegenschaftsprojekt der Landeskirche in Baden werden in
allen 24 Kirchenbezirken der Landeskirche die Gebäudebestände gesichtet und  zusammen mit den Bezirkskirchenräten der jeweiligen Region bewertet. Mit diesen Bewertungszahlen wird es in Zukunft möglich sein, die Finanzierungsanteile der Landeskirche nachhaltig zu sichern. Beim Auftaktabend im April in Walldorf wurden Vertreter der Kirchengemeinden über die Zeitabläufe der Bestandsbesichtigung und Bewertungskategorien informiert. Zuvor hatte die Bezirkssynode und der Bezirkskonvent zu diesem Thema ausführliche Informationen erhalten. Im Sommer diesen Jahres begannen die Besuche in den Kirchengemeinden, um alle Gebäude aufzunehmen.
Begleitet wird der gesamte Prozess durch die beiden Organisationberater Sebastian Carp und Bertram Haas  

Der Bezirkskirchenrat hat eine Steuerungsgruppe eingesetzt, die den Prozess in der Südlichen Kurpfalz vorantreiben:

Dies sind:
das Dekanatsteam
Dekanin Annemarie Steinebrunner, Schuldekanin Christine Wolf,
und Wibke Klomp,  Pfarrerin in Walldorf und stellvertretende Dekanin.

Das Synodenleitungsteam
Detlev Schilling,  Pfarrer in Eppelheim  und Vorsitzender der Bezirkssynode sowie
Walter Funk Vorsitzender des Kirchengemeinderates Schatthausen und stellvertretenden Synodenvorsitzender 

vom Verwaltungs- und Serviceamt Simone Heitz
und als Berater Pfarrer Sebastian Carp aus Mannheim

Der Bezirkskirchenrat hatte zum Thema mehrere Klausurtage
Vor allem ging es dabei um die zwei Fragen:
  • Wie will der Bezirkskirchenrat zu Entscheidungen kommen?
  • Wie kommt er zu Kriterien, wie die dem Bezirk zustehende Gesamtfläche verteilt wird?

Festgestellt wurde die Ungleichzeitigkeit in Kirchengemeinden der Region. Manche Gemeinden seien schon sehr weit der Frage nach dem Umgang mit ihren Gebäuden und haben schon gehandelt, ihre Flächen reduziert oder sind dabei. Andere Gemeinden haben noch nicht damit begonnen.


Dekanin Annemarie Steinebrunner stellte bei der letzten Synode fest:
"Wir haben viele Parallelprozesse: nicht nur die Gebäude beschäftigen uns, auch Frage nach weniger Personal und Finanzen.  Wie erfüllen wir unseren christlichen Auftrag? Wie sind wir für die Menschen da? Was brauchen wir dafür? Wie sieht es aus mit der Belastung für Haupt-und Ehrenamtliche, mit der Zusammenarbeit, auch über die Gemeindegrenzen hinweg?  Das alles müssen wir zusammendenken – auch wenn wir beim Liegenschaftsprojekt den Fokus darauf legen, was für Gebäude wir künftig brauchen.

Wir werden auf unseren Bezirkskirchenrats-Tagungen mit Moderation von außen sortieren, wie wir mit den verschiedenen Ressourcenthemen umgehen und was  wann auf den Weg gebracht wird, so einen eigenen „Masterplan“ des Bezirkes."
In einem Schreiben an die Kirchengemeinden im März diesen Jahres stand zu lesen:
Als Bezirkskirchenrat möchten wir die Herausforderungen des Liegenschaftsprojekts im Bezirk transparent und offen mit den Kirchengemeinden kommunizieren. Dabei halten wir es für sinnvoll, bei unseren Überlegungen die Regionen in den Blick zu nehmen.
Die Gemeinden einer Region sollen voneinander wissen, wie es in den einzelnen Gemeinden aussieht und auch gemeinsam über den Stand der Dinge aus Sicht des Bezirkskirchenrats informiert werden. Der Austausch in und mit den Regionen ist uns wichtig. Deshalb laden wir nach der Datenübergabe zu regionalen Informationsveranstaltungen ein, bei denen Vertreter/innen des Bezirkskirchenrats, des Verwaltungs- und Serviceamtes und unser Organisationberater für das Liegenschaftsprojekt dabei sein werden, damit wir Sie umfassend informieren und miteinander ins Gespräch kommen können."

Zeitplan 2019

  • Im Januar Treffen der Steuerungsgruppe und Organisationsberatung zur Vorbereitung der Datenübergabe
  • Die Datenübergabe aller Liegenschaften der Südlichen Kurpfalz an den Bezirkskirchenrat erfolgte am  22.3./23.3.2019 in Ketsch.
    In der darauf folgenden Woche haben die Kirchengemeinden ihre Daten per Mail zugeschickt bekommen.

    Infoveranstaltungen Mai bis Juli 2019
    Neben den Hauptamtlichen waren bis zu fünf Ehrenamtliche aus jeder Gemeinde der jeweiligen Region bei den Treffen dabei.
  • Region Südost:
    Wiesloch (Petrus und Paulus), Baiertal-Dielheim, Schatthausen, Walldorf, St.Leon-Rot
    Termin: Donnerstag 9.5.2019
    Ort: 69168 Wiesloch, Ev. Gemeindehaus Friedrichstrasse 5
  • Region Nordwest:
    Schwetzingen, Eppelheim, Plankstadt, Oftersheim, Brühl, Ketsch
    Termin: Dienstag 14.5.2019
    Ort: 68723 Oftersheim, Ev. Gemeindehaus Eichendorffstrasse 5
  • Region Nordost:
    Leimen, St.Ilgen, Nussloch, Sandhausen
    Termin: Freitag 24.5.2019
    Ort: 69207 Sandhausen, Wichernhaus, Johann-Nikolaus-Kolbstr. 12
  • Region HoRAN (Südwest):
    Hockenheim, Reilingen, Altlußheim, Neulußheim
    Termin: Freitag 5.7.2019
    Ort: 68766 Hockenheim, Martin-Luther-Haus, Obere Hauptstr. 24
  • Nach weiteren Überlegungen für einen Bezirklichen Masterplan Gebäude wird dieser der Herbstsynode am 18. Oktober 2019 vorgestellt.
  • Verabschiedet wird er dann im Dezember 2019 in einer Sitzung des Bezirkskirchenrates.
Dekanin Steinebrunner zeigt sich zuversichtlich, dass auch diese Strukturdebatte im guten Klima des Kirchenbezirkes gelingen wird. "Kirchengemeinden sind vor allem "lebendige Steine" im Reich Gottes.  In manchen Bauzeiten haben Kirchengemeinden andere "Spielräume" entdeckt und gute Kooperationen im ökumenischen Miteinander sind entstanden. Es geht darum, den nächsten Generationen Räume zu hinterlassen, die angesichts der Gemeindegliederzahlen und Steuermittel zu finanzieren sind. Die bisherigen Bauprojekte in den Gemeinden sind ein gutes Zeichen dafür."