Tauffest am St. Leoner See bei strahlendem Wetter
Gewusel voller schöner Momente und Tiefgang
40 Taufen gab es am Samstag 16. Juni 2018 am St.Leoner See
Samstag morgen am St.Leoner See: Es wuselt auf dem Gelände. Statt dem "Baden veboten" Schild am Surfersee steht ein großes Kreuz, daneben eine Bühne und Bierbänke. Picknickdecken liegen auf der Wiese. Zu sehen sind viele aufgeregte Kinder und schön angezogene Menschen.
Der Kinderchor "Kirchenmäuse" aus Wiesloch probt auf der Bühne, Blumen werden gebracht zu 40 Taufkerzen, die am Altar auf der Bühne stehen. Pfarrerin Wibke Klomp macht die letzten Ansagen für die vielen Gäste am See und dann beginnt ein "anderer" Taufgottesdienst voller Tiefgang und schöner Momente.
Der Walldorfer Gospelchor stimmt die 40 Tauffamilien ein, die nach und nach bemerken, dass es losgeht.
Der Kinderchor "Kirchenmäuse" aus Wiesloch probt auf der Bühne, Blumen werden gebracht zu 40 Taufkerzen, die am Altar auf der Bühne stehen. Pfarrerin Wibke Klomp macht die letzten Ansagen für die vielen Gäste am See und dann beginnt ein "anderer" Taufgottesdienst voller Tiefgang und schöner Momente.
Der Walldorfer Gospelchor stimmt die 40 Tauffamilien ein, die nach und nach bemerken, dass es losgeht.
Regionalgottesdienst mit Taufe
Die vier Kirchengemeinden der Region Wiesloch, Walldorf und St. Leon-Rot feiern Taufe am See. Ein gemeinsamer Vorbereitungsabend im Mai hat den Tauffamilien die Bedeutung dieses Momentes erklärt.
Und sie kommen gerne zu diesem anderen Gottesdienst am See, die Täuflinge und ihre Angehörigen: Babys, Kleinkinder und Erwachsene werden mit der Taufe ihr Zugehörigkeit zur Kirche und zu Jesus Christus deutlich machen.
Predigt mit Tiefgang
Pfarrer Jan Fellhauer, die Pfarrerinnen Katharina Wendler, Sandra Alisch und Wibke Klomp und Gemeindediakonin Patricia Schneider- Winterstein haben sich gut vorbereitet und erklären die Bedeutung des Wassers der Taufe eindrücklich. "Das Bad" der Wiedergeburt durch Jesus Christus wird mit Hilfe eines Waschlappens erklärt. Die schönen Momente des Wachsens, aber auch das "Begossen fühlen" durch schreckliche Ereignisse im Lebens oder das Gefühl des Untergegangen Seins und nicht mehr weiter wissen werden durch Gießkanne und Taucherbrille symbolisiert.Ein Surfbrett hilft beim Überwinden der Wellen. Kurz und prägnant sind sie die Bilder, die Menschen tief berühren. Waschlappen, Gießkanne,Taucherbrille und Surfbrett sind nicht nur lustige Utensilien, sie sind Symbole für eine gut gemachte Predigt mit Tiefgang.
Pfarrer Jan Fellhauer, die Pfarrerinnen Katharina Wendler, Sandra Alisch und Wibke Klomp und Gemeindediakonin Patricia Schneider- Winterstein haben sich gut vorbereitet und erklären die Bedeutung des Wassers der Taufe eindrücklich. "Das Bad" der Wiedergeburt durch Jesus Christus wird mit Hilfe eines Waschlappens erklärt. Die schönen Momente des Wachsens, aber auch das "Begossen fühlen" durch schreckliche Ereignisse im Lebens oder das Gefühl des Untergegangen Seins und nicht mehr weiter wissen werden durch Gießkanne und Taucherbrille symbolisiert.Ein Surfbrett hilft beim Überwinden der Wellen. Kurz und prägnant sind sie die Bilder, die Menschen tief berühren. Waschlappen, Gießkanne,Taucherbrille und Surfbrett sind nicht nur lustige Utensilien, sie sind Symbole für eine gut gemachte Predigt mit Tiefgang.
Momente voller Rührung
Und dann beginnt der große Augenblick. Wie kann das gehen, 40 Menschen zu taufen am See? Ganz einfach, die Liturgen steigen ins Wasser und warten auf die Täuflinge, die sich jeweils zu ihrer Pfarrerin, ihrem Pfarrer, der Gemeindediakonin begeben.
Was aussieht wie ein wenig Chaos sind Minuten voller schöner, berührender Momente für jede Tauffamilie. An einer Station wird das Geschehen erst erklärt, um einem Kind Angst zu nehmen. Unterm Kreuz wird getauft aus einer Schale mit Wasser, damit niemand ins Wasser steigen muss, der nicht möchte. Nebenan wird ein erwachsener Mann getauft, der alleine mit seiner Patin aus der Gemeinde zum Fest gekommen ist. Der Gospelchor begleitet die Taufen mit seinen Liedern.
Gewusel, viele Fotos und wunderbare Augenblicke.. und dann wohl die lustigste Ansage des Tages. "Die Kirchenmäuse bitte aus dem Wasser und auf die Bühne..." Einige Kinder - auch des Kinderchors - sind bereits im Wasser und geniessen es, während die Sonne immer stärker auf die Festgemeinde scheint. Ute Roth ruft den Kinderchor aus Wiesloch auf die Bühne zurück und stimmt das Lied nach der Taufe ein. Fürbitten von Angehörigen, ein gemeinsamer Segen und erneut Klänge des Walldorfer Gospelchores runden den Gottesdienst ab.
Persönliche Anteilnahme
Fotos werden gemacht von den glücklichen Augen der Täuflinge und Tauffamilien. Und dann leert sich die Festwiese leert langsam.
Und dann beginnt der große Augenblick. Wie kann das gehen, 40 Menschen zu taufen am See? Ganz einfach, die Liturgen steigen ins Wasser und warten auf die Täuflinge, die sich jeweils zu ihrer Pfarrerin, ihrem Pfarrer, der Gemeindediakonin begeben.
Was aussieht wie ein wenig Chaos sind Minuten voller schöner, berührender Momente für jede Tauffamilie. An einer Station wird das Geschehen erst erklärt, um einem Kind Angst zu nehmen. Unterm Kreuz wird getauft aus einer Schale mit Wasser, damit niemand ins Wasser steigen muss, der nicht möchte. Nebenan wird ein erwachsener Mann getauft, der alleine mit seiner Patin aus der Gemeinde zum Fest gekommen ist. Der Gospelchor begleitet die Taufen mit seinen Liedern.
Gewusel, viele Fotos und wunderbare Augenblicke.. und dann wohl die lustigste Ansage des Tages. "Die Kirchenmäuse bitte aus dem Wasser und auf die Bühne..." Einige Kinder - auch des Kinderchors - sind bereits im Wasser und geniessen es, während die Sonne immer stärker auf die Festgemeinde scheint. Ute Roth ruft den Kinderchor aus Wiesloch auf die Bühne zurück und stimmt das Lied nach der Taufe ein. Fürbitten von Angehörigen, ein gemeinsamer Segen und erneut Klänge des Walldorfer Gospelchores runden den Gottesdienst ab.
Persönliche Anteilnahme
Fotos werden gemacht von den glücklichen Augen der Täuflinge und Tauffamilien. Und dann leert sich die Festwiese leert langsam.
Einige Menschen verweilen auf Picknickdecken, schleppen das Festessen an, andere verlassen das Gelände. Pfarrer, Pfarrerinnen und Gemeindediakonin verabschieden sich persönlich und überreichen ihren Täuflingen die Taufurkunden.
"Kirche kann auch ganz anders sein", erzählt begeistert eine Teilnehmerin. Das war ein schönes Fest, sagt ein anderer.
40 Menschen wurden getauft und in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Ein schönes Fest.
"Kirche kann auch ganz anders sein", erzählt begeistert eine Teilnehmerin. Das war ein schönes Fest, sagt ein anderer.
40 Menschen wurden getauft und in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Ein schönes Fest.
Bericht und Bilder: Elke Piechatzek




