Haushaltssynode 2018 in Nußloch

10 Jahre Kirchenbezirk- der Haushalt ist ausgeglichen und steckt voller Projektideen

Die Bezirkssynode Südliche Kurpfalz hat am Freitag 13.4. den Haushalt verabschiedet. Der Kirchenbezirk Südliche Kurpfalz mit Dekanat, Schuldekanat, Bezirksjugend, Kirchenmusik, Erwachsenenbildung und weiteren Arbeitsfeldern steht weiter auf soliden finanziellen Beinen.

Der Kirchenbezirk kann neben der laufenden Arbeit zusätzlich besondere Projekte fördern, die in der Bezirkssynode den Delegierten vorgestellt wurden.
Ursula Igel vom Diakonischen Werk erzählte eindrücklich vom Entschuldungsfonds des Kirchenbezirkes, der in der Arbeit der Schuldnerberatung durch Darlehen und Beihilfen rasch weiterhelfen kann. "Urteilen Sie nicht über Menschen die in Schulden geraten. Schulden haben verschiedene Ursachen."  Die Leiterin des Diakonischen Werkes zeigte sich erfreut, dass mit dem Fonds des Kirchenbezirkes es möglich ist, Menschen in einem überschaubaren Zeitraum abseits von Inkassoverfahren zu entschulden.
Kirchenrat Andreas Maier schilderte zuvor die Idee des Liegenschaftsprojektes, das in allen 24 Kirchenbezirken der Landeskirche die Gebäudebestände sichtet und bewertet. Mit diesen Bewertungszahlen werde es in Zukunft möglich sein, die Finanzierungsanteile der Landeskirche nachhaltig zu sichern.
"Welchen Gebäudebestand können wir uns leisten und was passiert, wenn wir uns den nicht mehr leisten können?"  Die Beantwortung dieser Fragen sei eine wichtige Zukunftsaufgabe aller Gemeinden.
Mit dem Masterplan für Gebäude seien aber keineswegs Einzelmassnahmen in Kirchengemeinden entschieden. Die Hauptberuflichen, Kirchenältesten  und Synodalen werden in alle Entscheidungswege einbezogen und können so fundiert urteilen.
Patricia Schneider Winterstein berichtete aus der Projektidee des Kirchenbezirkes "religionspädagogische Angebote in Kindertagesstätten" zu fördern. Sie erzählte von vielen Besuchen in Einrichtungen, in denen sie wahrnehmen konnte, dass es ein lebendiges religiöses Leben in den Evangelischen Kindertagesstätten der Region gibt.
Vorsitzender Detlev Schilling zeigte sich erfreut, dass auch "evangelisch" drin ist, wenn "evangelisch" draufsteht.
Die Wirkung von Evangelischen Kirchengemeinden ist auch Thema der zweiten Projektstelleninhaberin Jutta Reick, die zum Thema "Einladende Gemeinde" arbeitet.  Mit einer Checkliste für die Gemeinde bat sie, einmal nachzuschauen, ob Kirchengemeinden einladend sind. Die Synode wird sich bei ihrer Tagung im Herbst ausführlich diesem Thema stellen.

Dekanin Annemarie Steinebrunner dankte in ihrem Bericht für die gute Zusammenarbeit der letzten 10 Jahre. Sie freute sich über die stabilen Haushaltszahlen und bat die Synodalen darum, weitere Projektideen vorzuschlagen, um den Kirchenbezirk weiter voran zu bringen.
Den Haushalt 2018/19 stellte der Vorsitzende des Finanzausschusses Walter Funk zusammen mit Simone Heitz vom Verwaltungs- und Serviceamt vor. Die Zahlen waren sorgfältig aufbereitet und bereits mit Dienststellen und Gremien vorbereitet, sodass es der Synode leicht fiel, das Vertrauen auszusprechen. Der Haushalt wurde ohne Gegenstimmen verabschiedet.
Gemeindediakonin Margit Rothe dankte für die gute Zusammenarbeit in den Kirchengemeinden bei ihrer Beauftragung  für "Flucht und Migration". Die Stelle der Beauftragten kann auch wieder neu besetzt und finanziert werden, nachdem Rothe in die Kirchengemeinde Schwetzingen gewechselt ist.
Doris Eckel-Weingärtner aus der Erwachsenenbildung lud herzliche
zum Jubiläumsempfang 50 Jahre EEB ein.
Mit diesen Informationen aus den Arbeitsfeldern endete die Synode in Nußloch, die eindrücklich zeigte, wie vielfältig Evangelische Kirche in der Region Südliche Kurpfalz wirkt.
 
 
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