Der Monat Juni stand ganz im Zeichen der Konfirmationen. Über 90 Jugendliche hatten sich ein Jahr lang auf ihre Konfirmation vorbereitet.
Tim Lipka, Diakonin Johanna Hassfeld und Pfarrer Michael Dahlinger spielten die Geschichte von Jakob und seiner Suche nach Begleitung nach.
Quelle: Thomas Keller, Fotostudio Thomas Keller - eingebettet von www.evangelisch-in-horan.de
Anschaulich in alle drei Konfirmationsgottesdiensten: die Himmelsleiter mit der Schriftrolle, auf der Gottes Wort zu seinen Menschen kommt.
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Die Jugendlichen des Samstagskurses wurden von Pfarrer Steffen Götze und Diakonin Hannah Mautner in der Kirche Neulußheim gesegnet. In der Kirche Altlußheim segnete Diakonin Johanna Hassfeld die Jugendlichen des Ferienkurses. Und Pfarrer Michael Dahlinger und Pfarrerin Eva Weisser segneten die Jugendlichen der beiden Mittwochskurse abschließend in der Hockenheimer Kirche.
Musikalisch wurden die Gottesdienste vom Kirchenchor Neulussheim, der CVJM-Band Reilingen und dem Gospelchor Reilingen mitgestaltet. Verbindung steht! Verbindendes Element aller drei Konfirmationsgottesdienste war die Geschichte von Jakob aus der jüdischen Bibel. Jakob war kein Held. Eher der Typ, der nachdenkt, plant und manchmal auch trickst, um zu bekommen, was er will. Jetzt muss Jakob aufbrechen und sein Leben neu sortieren. Dabei ist er auf der Suche nach Hilfe. In einer Nacht, draußen irgendwo im Nirgendwo, legte sich Jakob schlafen. Er träumt von zwei Engeln, die mehr oder weniger hilfreiche Tipps geben. Jakob soll sich doch Gott als Berater angeln oder seine Kontaktliste auf dem Handy durchklicken oder vielleicht hilft auch ein Schmusetier. Jakob wacht verwirrt auf und ist so klug als wie zuvor. Da entdeckt er eine Leiter. Ob die wohl zum Ziel, zu Hilfe oder vielleicht zu Gott führt? Jakob klettert die Leiter hoch und kehrt wieder um. Weder Leiter noch Engel haben Jakob weitergeholfen. Jakob ist verzweifelt. Hilft jetzt nur noch Beten? Höchste Zeit, dass Gott himself in Erscheinung tritt. Jakob entdeckt an der Leiter eine Schnur. Ob er sich traut, dran zu ziehen? Er zählt auf drei und zieht. Vom oben rollt eine Schriftrolle auf ihn zu. Jakob liest: »Siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst.« Was in der biblischen Geschichte Gott Jakob zusagte, dass haben die Jugendlichen dann im Augenblick ihrer Konfirmation selber gespürt. Jeder, der Konfirmationssprüche, unterstrich: diese Jugendlichen können auf Gottes Wort, seinen Segen und die Hilfe von Menschen bauen und so in ihr weiteres Leben starten: Verbindung steht!